Wir leben im Zeitalter der Kommunikation, nicht nur online, sondern überhaupt: Es wird nicht mehr geredet, sondern „kommuniziert“ bzw. „Inhalte vermittelt“. Umso überraschender, dass die Menschen das Ganze mehr und mehr verlernen. Das beste Beispiel dafür, wie surreal die „sozialen Medien“ im Kern doch sind, stellt dieser wunderbare „Dialog“ zwischen zwei Twitter-Nutzern dar, die sich zu einem eigentlich vergleichsweise harmlosen Thema ausließen und dabei auf ein Wort partout nicht verzichten konnten: Hurensohn.

Ihr wisst schon, dieses Wort, das früher ganze Streitigkeiten beendet und gar körperliche Reaktionen ausgelöst hat, weil es einfach gar nicht klar ging, die Mutter von jemandem zu beleidigen. Heute scheint man verdammt schnell damit bei der Hand, ja, man möchte fast meinen, „Hurensohn“ sei das neue „Alter“, „Kumpel“ oder „Sportfreund“, so oft, wie diese Beleidigung fällt. Den Vogel schossen aber wirklich die beiden … räusper … Sportsfreunde „am0et“ und „Gucci Peter“ auf Twitter ab. 
Das Hurensohn-Duell, das diese beiden Glanzlichter höflicher Umgangsformen sich wegen des Themas „Lieferdienst nach 23:00 Uhr“ … hüstel … lieferten, hätte man früher mit Pistolen ausgetragen. Doch lest selbst!

Der hurensohnige Einstieg war er noch vergleichsweise harmlos…

Quelle: drlima.net