Dass es an Silvester sowohl hoch als auch feuchtfröhlich hergeht, liegt in der Natur der Sache. Dass es Menschen gibt, die selbst bei so einem exzessiv gefeierten Fest noch einen draufsetzen müssen – geschenkt. Doch was ein Mann aus Norwegen im Suff erlebt hat, sprengt nicht nur jeden finanziell anständigen Rahmen, sondern noch dazu geographische Grenzen.

Der Mittvierziger, dessen Name unerwähnt bleiben soll, legte beinahe 600 Kilometer (genauer: 598 km) auf seiner alkoholischen Odyssee zurück. Doch was war geschehen? Er feierte ausgelassen auf einer Silvesterparty im dänischen Kopenhagen – doch liegt es nun mal in der Natur der Sache, dass auch die schönste Fete irgendwann vorbei ist. Drum rief sich der Mann ein Taxi, um den Heimweg anzutreten. Jedoch nicht in ein erwartungsgemäß nahegelegenes Hotel oder etwa zu Freunden in Kopenhagen – sondern direkt nach Norwegen.

„Bezahlen Sie den Mann…“

Er beauftragte den Fahrer, ihn bis nach Hause zu kutschieren, ins heimische Oslo. Der Mann kam der Aufforderung nach und beförderte seinen Fahrgast über das Nachbarland Schweden Richtung Norden bis in die norwegische Hauptstadt. Mehr als sechs Stunden dauerte die Fahrt, die schlussendlich vor der Haustür des Volltrunkenen endete. Kaum dort angekommen, weigerte sich der Fahrgast standhaft, die Taxirechnung zu begleichen. Angesichts eines Betrages von 18.000 norwegischen Kronen (umgerechnet etwa 1.847 Euro kaum verwunderlich, aber dennoch alles andere als legal.

Stattdessen verbarrikadierte sich der Fahrgast bei der Erkenntnis, wie viel er für den Langstrecken-Trip berappen sollte, in seiner Wohnung. Entsprechend erzürnt reagierte der Taxifahrer auf dieses Manöver – er verständigte die Osloer Polizei. Diese legte dem Mann nahe, den Betrag umgehend zu begleichen, bis er dieser Aufforderung schlussendlich zähneknirschend nachkam. An den Jahreswechsel 17/18 dürfte er sich noch lange zurückerinnern. Oder eben nicht, wenn der sich immer so die Hucke voll haut…

Quelle: metro.co.uk