Wunder der Natur: Nordlicht in brillantem 4K – Unzählige Naturschauspiele begleiten die Menschheit seit ihren frühesten Tagen, waren Äonen vor unserer Geburtsstunde auf diesem Planeten ohne Zeugen und werden wohl noch da sein, sollte es die Menschheit je nicht mehr geben. Viele von ihnen sind spektakulär, etliche zerstörerisch. Nicht so das Nordlicht – sein funkelnder Zauber umgarnt und fasziniert. Wie sehr, das zeigen diese fantastischen Aufnahmen.

Eigentlich ist das Polarlicht, auch Aurora Borealis genannt, eine knochentrockene physikalische Angelegenheit. Nicht, dass das nicht ohnehin für die meisten Naturschauspiele gelten würde – doch die Erläuterungen, wie es zu diesem prächtigen, neonartigen Farbenspiel am nordischen Himmel über Island, Alaska oder anderen Orten kommt, lesen sich doch recht unspektakulär.

Daher an dieser Stelle nur ein Abriss:

Entnommen wurde dieser der Wikipedia, wo es heißt, dass es sich bei Polarlichtern um ein Phänomen handelt, welches wir elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwindes aus der Magnetosphäre verdanken. Treffen diese in den oberen Schichten der Atmosphäre unseres Blauen Planeten auf die Atome von Stickstoff und Sauerstoff, so kommt es zu einer Bildung von Ionen. Danach kombinieren diese Teilchen wieder, das Ergebnis sind Lichtwellen.

Da es bei diesem Prozess zu einer Energieübertragung kommt, werden die beteiligten Elektronen auf ein höheres Energieniveau gebracht, aus dem sie dann wieder zurückfallen. Dies nennt man Fluoreszenz, die dazu nötige Energie liefert die Sonne, deren Winde das Magnetfeld unseres Planeten auf der der Sonne zugewandten Seite unseres Planeten stauchen, es auf der anderen Seite jedoch zu einem Schweif ausformen. Dadurch ist das Magnetfeld in einem stetigen System komplexer, beweglicher elektrischer Ladungen.

Es gibt regelrechte „Elektrojets“ genannte, weltumspannende Ströme.

Geraten nun Plasmateilchen des Sonnenwindes aus diesen Strömen in die Atmosphäre, so werden die dort in verdünnter Form vorhandenen Gasmengen angeregt – und mit Glück bekommt man als Zeuge diese Fluoreszenz etwa als Polarlicht zu sehen. Einer, der 8000 Fotos von diesen Effekten in Alaska gemacht hat, ist Vincent Ledvina. Auf seinem YouTube-Kanal zeigt er diese Zeitrafferaufnahmen in gestochen scharfem 4K. Ein echtes Spektakel, und für Laien wie den Verfasser wohl um ein Vielfaches beeindruckender als die dahinterliegende Erklärung.

Quelle: wikipedia.org