Wie bei Predator: Mann zerfräst mit Minigun Schießstand – Sie ist eine gefürchtete Waffe in jeder ihrer Inkarnationen: Die Gatling-Kanone mit rotierenden Läufen überhitzt im Gegensatz zum normalen Maschinengewehr kaum. Das Ergebnis ist ein nie versiegender Bleistrom, mit dem man je nach Modell feindliche Flugkörper aus der Luft fegen oder Ziele förmlich zersägen kann. Das bekommt im Video etwa ein Auto neben Obst und Gemüse zu spüren.

Filmliebhaber, die insbesondere dem Actiongenre zugetan sind, horchen beim Namen „Minigun“ auf. Drei Szenen springen einem sofort aus dem Erinnerungszentrum vor das geistige Auge und ringen um Prominenz. Erstens: „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, Arnie als T-800 zerfräst Dutzende Polizeiautos, „Menschliche Verluste: 0,00 Prozent.“ Dann wäre da noch die Mutter aller Szenen aus „Predator“:

Zäher Tisch!

Die Gruppe Gis um – erneut Arnold Schwarzenegger, wir erkennen ein Muster – weiß noch gar nicht, dass sie von einem außerirdischen Trophäenjäger verfolgt wird. Es wurde nur irgendwas Tödliches im Wald erspäht, der Ruf „Kontaaaaaaaaakt!“ erschallt – und dann wird der Dschungel per Bleistrom gejätet. Unvergesslich! Schlussendlich wäre da noch die Szene aus „Matrix“ – ihr wisst schon, die mit dem Hubschrauber und der Rettung von Morpheus…

Keine Frage, die Minigun ist Hollywood und etlichen Videospielen sei Dank eine ikonische Waffe. Doch was passiert tatsächlich, wenn man lange damit auf Ziele draufhält? Und wo ist der Unterschied zu einem viel schwereren Maschinengewehr? Fragen, denen der Büchsenmacher-Kanal „Kentucky Ballistics“ in diesem Video mit entsprechenden Kalibern auf spektakuläre Weise nachgeht. Verblüffend: Obst wird zerstäubt, der Tapeziertisch überlebt…

Falls ihr nebenbei bemerkt noch mal in Erinnerungen an die Szene aus „Predator“ schwelgen möchtet: Bitte sehr!