Wettertrend: Regen- oder Hitzewelle im Juli? – In Deutschland brodelt die Wetterküche seit Wochen ordentlich. Nach großer Hitze folgten schwere Unwetter mit Regen und schwankenden Temperaturen. Da fragen sich natürlich viele, wie das Wetter im Juli 2021 werden wird. Kommt die große Hitzewelle im Sommermonat – oder bleibt es wechselhaft samt Temperaturachterbahn?

Nun hat „wetter.de“ seinen 42-Tage-Wettertrend mit einer Vorhersage für den Juli 2021 veröffentlicht. So wie es ausschaut, gibt es in diesem Jahr einen deutschen Sommer, der sich nicht entscheiden kann. Heißt: Auch nach den neuesten Wetterprognosen wird es wechselhaftes Wetter geben. Auch mit größeren Wärmevorstößen samt Hitze, aber die halten sich meist nicht lange. Außerdem soll es nach einer heißeren Phase immer wieder zu Temperaturstürzen kommen.

Vor allem Ende Juli Hitze erwartet

Also eigentlich alles so, wie es bereits der scheidende Juni 2021 zeigte. So gibt es verbreitet erst gegen Ende Juli einen Abschnitt mit relativ hohen Temperaturen. Laut dem 42-Tage-Wettertrend wird es im Norden Deutschlands immer wieder warm werden. Um den 19. Juli könnte man sogar die 30-Grad-Marke knacken. Aber kurz darauf sollen die Temperaturen dann wieder fallen – und das womöglich unter die Sommermarke von 25 Grad.

Das Ganze immer wieder garniert mit Regenphasen. Im Westen schaut es ähnlich aus, steht hier doch der Sommer ebenfalls auf wechselhaft. Nach den aktuellen Wettermodellen sind im Juli zwei Hitzephasen dabei, aber auch Temperaturstürze von bis zu zehn Grad. Außerdem soll es im Westen immer wieder Regen geben, insbesondere in der zweiten Monatshälfte. Auch wenn hier Temperaturspitzen von 30 Grad drin sind, wird es eine Hitzewelle aller Voraussicht nach nicht geben.

Der Osten kämpft weiter mit Trockenheit

Apropos Hitzewelle, der Osten Deutschlands hatte bereits einige heiße Tage zu verzeichnen. Die Folge: Die verheerende Trockenheit hat sich in den östlichen Landesteilen weiter verschärft. Laut dem Wettertrend wird es leider auch im Juli nicht genügend Regen geben, welcher die Lage etwas entschärfen könnte. Zwar sind aktuell immer wieder Niederschlagssignale zu verzeichnen, aber ob diese ausreichen, ist eher unwahrscheinlich.

Außerdem soll es im Osten wieder mehrere Tage geben, wo das Thermometer die 30 Grad knackt. Vor allem das letzte Monatsdrittel wird darüber hinaus immer wieder mit Regenschauern versehen sein. Dennoch sollen die Temperaturen auch im Osten immer wieder Achterbahn spielen. Wobei insbesondere Ende Juli die Niederschlagssignale seltener werden und sich die Temperaturen oben halten sollen. Das Wort „wechselhaft“ steht auch über dem Juli-Sommer im Süden des Landes.

Keine längere Hitzewelle in Sicht

Zwar wird es kein großes Wechselspiel bei den Temperaturen geben, die sich im Schnitt um die 25 Grad halten sollen, aber dafür wird es immer wieder ordentlich regnen. Erst Ende Juli sollen die Temperaturen dann über 30 Grad steigen – inklusive der einen oder anderen tropischen Nacht.

Alles in allem sieht der 42-Tage-Wettertrend keine längere Hitzewelle im Juli auf uns zurollen, auch wenn RTL-Meteorologe, Björn Alexander sagt: „Die lassen sich natürlich nicht auszuschließen. Zumal auch die längerfristigen Computervorhersagen durchaus Hitzespitzen in den Prognosen haben. Aber es gibt eben auch Ansätze für wechselhaftere Abschnitte, so dass es zwischenzeitlich wiederholt Abkühlungen geben dürfte.“

Quelle: wetter.de