Moralempfinden ist ja Ländersache. Während Videospiele zum Beispiel hierzulande wegen Gewalttätigkeit in der Kritik stehen, darf man in den Vereinigten Staaten auch als Minderjähriger fröhlich Terroristen ungeschnitten die Rübe vom Kopf ballern. Anders beim Thema Sexualität. Während wir dem gezeigten Liebesakt recht locker gegenüberstehen, laufen amerikanische Jugendschützer Sturm, wenn irgendwo auch nur ein Nippel hervor blitzt. Nun könnte man daraus schließen, dass der waffengeile Ami lieber das Zerstören kultiviert, als das Erschaffen, aber das wäre dann doch arg philosophisch.

Fakt ist, dass in den USA Dildos im Haushalt besser versteckt werden als die allgegenwärtigen Waffen. Waffen, die Kinder immer wieder in die Hände bekommen und sich selbst oder andere damit verletzen. Auf diesen Umstand möchte nun eine Kampagne mit einem cleveren Werbespot aufmerksam machen.