Raucher müssen mal wieder ganz stark sein, zumindest, wenn sie gewisse Marken bevorzugen: Denn der Marktführer Philip Morris wird die Preisschraube bei seinen Zigarettenpackungen anziehen: Ab dem 01. März wird eine Standard-Schachtel Marlboro dann mit 7,00 Euro statt wie bisher 6,50 Euro zu Buche schlagen, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ und die „Stuttgarter Zeitung“ am Freitag berichteten. Es wird erwartet, dass andere Marken nachziehen.

In der Standardschachtel befinde sich dafür eine Zigarette mehr pro Packung, so der Bericht. Das Unternehmen habe die Händler am Donnerstag über die neue Preispolitik in Kenntnis gesetzt. Big-Boxen werden ab dem 01. März hingegen eine Zigarette weniger enthalten. Auch der Preis anderer Philip-Morris-Marken ändere sich: Eine Schachtel L&M würde bei gleichbleibendem Inhalt von 20 Zigaretten um 10 Cent teurer, von 5,90 auf 6,00 Euro. Andere Marken, darunter etwa Chesterfield und F6, werden ebenfalls im Preis steigen.

Da Philip Morris in Deutschland einen Marktanteil von rund 40 Prozent halte und damit Marktführer ist, sei davon auszugehen, dass andere führende Tabakkonzerne wie Reemtsma, JTI oder British American Tobacco bei der Preisgestaltung nachziehen werden, heißt es in den Berichten. Grundlage solcher Preissteigerungen seien Steuererhöhungen, die die Unternehmen in Deutschland regelmäßig zum Anlass für eine Erhöhung nahmen. 2015 war die Tabaksteuer zum letzten Mal angehoben worden.

Quelle: chip.de