Welpe totkrank: Mutter zwingt weinendes Kind für Klicks vor Kamera – Der Preis für die Mutter des Jahres ergeht in diesem Jahr nicht an Jordan Cheyenne. Auf YouTube mochte die Dame relativ bekannt gewesen sein – sie kostete sich allerdings ihren Ruhm, nachdem Vorwürfe laut wurden, weil sie ihr Kind für Klicks vor die Kamera zerrte, obwohl der Junge offenkundig emotional mitgenommen war.

Mehr als eine halbe Million Follower konnte Jordan Cheyenne auf ihrem bis zuletzt erfolgreichen Kanal um sich scharen – sie drehte Vlogs von ihrem Dasein als alleinerziehende Mutter. Doch bei ihrem letzten Video unterliefen ihr zwei folgenschwere Fehler: Erstens wies Cheyenne ihren Sohn an, seine Trauer vor der Kamera für Klicks auszuschlachten und gar noch dicker aufzutragen.

Zweitens: Sie filmte sich dabei …

Höchstwahrscheinlich sollten die Passagen am Ende des Videos herausgeschnitten werden – sie blieben aber drin. An dem Tag, an dem der Junge und seine Mutter erfuhren, dass ihr neun Monate alter Welpe am sogenannten Caninen Parvovirus erkrankt ist, welches für Hunde potentiell tödlich verlaufen kann, war Cheyennes Sohn sichtlich von der Diagnose getroffen. In einem Vlog namens „Wir sind am Boden zerstört“ geschah es dann.

Der neunjährige Christian reagierte nicht nur auf die Diagnose und seine Mutter hielt danach drauf – sie vergaß überdies augenscheinlich, ihre Instruktionen wie „Tu’ so, als würdest du weinen!“ oder „Komm näher!“ aus dem Material herauszuschneiden. Auf die Aufforderung, stärkeres Weinen vorzugeben, antwortet Christian hörbar entrüstet:

„MAMA, ich WEINE WIRKLICH!“

Doch Jordan Cheyenne übergeht alle Einwände. Im Gegenteil fordert sie ihren Sohn auf, sich stärker an sie anzulehnen, während er leidet – um das perfekte Vorschaubild für ihr YouTube-Video zu schießen. Über das Internetforum Reddit verbreiteten sich die Bilder um die Welt. Jordan reagierte mit einer Löschung des Originalvideos, brachte ein Entschuldigungsvideo heraus – doch der Schaden war angerichtet.

Das Magazin „Insider“ hatte sich eine Kopie ihres Clips gesichert. Mehr und mehr Menschen sahen das Video, ein Sturm der Entrüstung ließ nicht lange auf sich warten. In ihrem Entschuldigungsvideo gab Cheyenne an, ihr sei „das Herz gesunken“, als sie ihr Original zu Gesicht bekam. Sie sei „höchst enttäuscht“ von sich, räumte ein, dass sie „dies nicht hätte tun dürfen“.

Gegenüber „Insider“ kommentierte die Mutter:

„Komplett offline zu gehen, alle Videos und ihre Monetarisierung zu beenden und nun für mein Kind da zu sein, sind das einzige, was mich interessiert. Ich bin angeekelt und schockiert von dem, was ich da getan habe, dafür gibt es keine Entschuldigung. Das ist auf wirklich jeder Ebene schrecklich. Ich liebe mein Kind mehr als alles andere und werde diesen Moment auf ewig bereuen.“

Quelle: unilad.co.uk