Weil der Mann zu klein war: Medizinerin verklagt Dating-Agentur – Die meisten Leute treiben sich zwecks Partnersuche auf den einschlägigen Portalen im Internet herum. Eine teure Dating-Agentur können sich schließlich nur die Wenigsten leisten. Eine Ärztin aus dem fernen Australien hat jedoch die Kohle, und von daher auch recht hohe Ansprüche. Und weil ihre Agentur dem nicht gerecht werden konnte, zieht sie nun vor Gericht.

Dr. Eileen Moore verklagt die Dating-Agentur „Elite Introductions“, weil der Mann zu klein war.

Nun verlangt sie ihr Geld zurück – umgerechnet immerhin stolze 3.100 Euro! Darüber hinaus fordert die 38-Jährige eine schriftliche Entschuldigung des Unternehmens.

Um zu ihrem vermeintlichen Recht zu kommen, reichte Moore Klage bei einem australischen Zivilgericht ein und begründet diese damit, dass man sie mit einem Mann habe verkuppeln wollen, der entgegen der Vereinbarung nicht größer als 1,82 Meter sei.

Laut einem Artikel der „Daily Mail“ erklärte Moore:

„Ich ging nicht davon aus, dass ich die große Liebe finde. Aber ich habe erwartet, dass die Agentur einen Mann findet, der meine Kriterien erfüllt.“

Und jene sahen, neben einer australischen oder irischen Abstammung sowie einer römisch-katholischen Religionszugehörigkeit, eben eine Mindestgröße von 1,82 Metern vor.

Moore hofft bereits seit 2019, über „Elite Introductions“ den Partner fürs Leben zu finden: „Ich war damals an einem Punkt angelangt, an dem ich mich häuslich niederlassen, heiraten und eine Familie gründen wollte.“

Im Zuge einer Anhörung erklärte die Medizinerin, dass die Agentur sie kontaktiert habe, um sie mit einem Mann im Ausland zu verkuppeln.

Laut der Agentur-Chefin sei das Match „ungefähr gleich groß“.

Tatsächlich kam es auch zu einem Treffen, jedoch nur weil sich Moore dazu verpflichtet gefühlt habe. Ein zweites Mal kam für sie danach nicht in Frage. Daraufhin habe sie mehrfach versucht, die Chefin der Agentur zu erreichen, die jedoch nicht reagierte.

Und so findet nun im Februar 2022 eine Verhandlung wegen Vertragsbruchs statt.

Quelle: bild.de