Da ist es auch schon wieder vorbei, das Weihnachtsfest. Was aber oft bleibt, sind miese Geschenke. Die Gründe sind dafür oft vielseitig. Man hat etwas doppelt geschenkt bekommen, aber aus Höflichkeit seinem Gegenüber nichts gesagt. Oder man wurde mit einem der üblichen Verdächtigen beschenkt, wie Socken, Rasierwasser, das man nicht ausstehen kann, oder Filmen, Games etc. weit entfernt vom eigenen Geschmack. Doch was damit tun? Wir geben euch fünf Tipps zum Entsorgen unerfreulicher Gaben!

Tipp 1: Geschenke-Recycling

Die einfachste Lösung, bei der man prächtig sparen kann, ist das Geschenke-Recycling. Doofe Präsente, die kein Mann braucht, lassen sich prächtig wiederverwenden – und zwar im nächsten Jahr für jemand anderen. Je nachdem, wie speziell das Geschenk war, sollte die Person, von der man es im Vorjahr bekommen hatte, natürlich nicht vor Ort sein. Und denkt daran, das alte neue Geschenk gut einzupacken, damit es nach 365 Tagen noch ausschaut wie geleckt.

Tipp 2: Geschenkeumfunktion

Ihr habt ein T-Shirt bekommen, das wirklich schrecklich ausschaut? Nun, dann gratulieren wir euch zu einem neuen Staublappen für die Armaturen eure Autos. Das gilt übrigens für alle Gegenstände, die ihr zu Weihnachten bekommen habt, mit denen ihr auf den ersten Blick nichts anfangen könnt oder die einfach nur schäbig aussehen. Die obligatorische Dose mit den Socken können wir prima umgestalten und  als Aufbewahrungsmittel für Schrauben weiterverwenden. Egal was, wir Männer sind ja gewitzt genug, um aus Scheiße Gold zu machen.

Tipp 3: Geschenkeeintausch

Wenn es wieder einen Fehlgriff vom Weihnachtsmann gegeben hat, dann besteht die Möglichkeit, das betroffene Utensil gegen etwas Besseres einzutauschen. In der eigenen Stadt oder Umgebung finden nach Festtagen immer wieder in Clubs lustige Umtausch-Aktionen statt. An diesen Abenden findet man immer jemanden, mit dem man tauschen kann. Neben dem hohen Unterhaltungswert, gewinnen Singles doppelt, da dort schon die eine oder andere Partnerin gefunden wurde.

Tipp 4: Geschenkeverkauf

Wer aus unliebsamen Weihnachtsgeschenken etwas Geld rausholen möchte, der kann sie natürlich verkaufen. Entertainment-Produkte lassen sich gut bei Ankaufunternehmen loswerden, auch wenn es dort weit weniger Geld gibt, als der Ladenpreis vermuten ließe. Da wir dafür ja nicht bezahlt haben, ist es dennoch eine Win-win-Situation. Aber auch unattraktive Geschenke lassen sich zu Geld machen. Das am besten auf Plattformen wie Ebay oder Amazon.

Tipp 5: Geschenkeumtausch

Das geht halt nur, wenn man an den Kassenbon des Geschenks kommt. Hat man von Anfang an mit offenen Karten gespielt, wie doof man das Mitbringsel findet oder man es schon hat, ist es ein Leichtes, an den Bon zu kommen und es im Geschäft umzutauschen. Hat man aber aus Höflichkeit gelogen, wird es weitaus schwieriger, an das Objekt der Begierde zu kommen. Wenn es die Freundin war, dann müsst ihr halt heimlich ans Portemonnaie oder an die Schublade, wo sie derlei Dinge aufbewahrt. Waren es die Eltern, dann muss beim nächsten Besuch Detektiv gespielt werden. Bei allen anderen Schenkern wird es natürlich äußerst tricky.