Wegen des Vorfalls suspendiert?: Subway-Mitarbeiterin vertreibt bewaffneten Räuber – Ein Video einer Mitarbeiterin der Fastfood-Kette Subway geht durch die (sozialen) Medien. Es zeigt, wie sich die Frau gegen einen bewaffneten Raubüberfall zur Wehr setzt – mit Erfolg. Nun ist die Mitarbeiterin an die Öffentlichkeit gegangen und gibt an, sie sei kurz nach dem Vorfall suspendiert worden.

Araceli Sotelo arbeitete in einer Einzelschicht bei Subway in Rockford, Illinois (USA), als ein maskierter Mann den Imbiss betrat und Geld verlangte. Gegenüber der britischen „Daily Mail“ gab Sotelo an: „Er zeigte mir quasi einfach seine Waffe und da bin ich fast ausgerastet und dachte bloß ‚Boah, das kannst du doch nicht machen, bitte geh einfach‘.“

„Geld her […], bevor ich dir wehtue“

„[Er also:] ‚Alles Geld her‘ und ich antworte ‚Ich habe hier gar kein Geld, also überhaupt keins‘. Mehr brachte ich nicht raus und er bloß: ‚Gib mir alles, bevor ich dir wehtue.‘“ Im kompletten Video ist zu erkennen, wie Araceli Sotelo versucht, den Räuber dazu zu bewegen, die Filiale zu verlassen. Doch der weigerte sich. Die Lage eskalierte – und die Mitarbeiterin setzte sich zur Wehr, indem sie zum Angriff überging:

„Der war kleiner als ich, also war ich im Vorteil, konnte also wenigstens mein Gewicht gegen ihn drücken, ihn stoßen oder sonstwas“, so Sotelo. Es kam zu einem Kampf um die Feuerwaffe, wobei der Täter sowohl Sotelos Eigentum als auch seine Pistole fallen ließ. So konnte die Subway- Mitarbeiterin zupacken, die Waffe an sich bringen.

Viraler Erfolg – zum Leidwesen der Überfallenen

Doch nach eigenen Angaben brachte ihr der Vorfall, der viral ging, eine Suspendierung ein. So erklärte sie auf ihrem TikTok-Profil: „Ich wurde gerade nach dem Vorfall von meinem Job suspendiert.“ Sotelo weiter: „[Mir wurde gesagt,] ‚wenn nicht jedes einzelne dieser Videos offline genommen wird, wirst du suspendiert’, und dann habe ich denen eine SMS geschrieben und gefragt: ‚Wie lange bin ich suspendiert?’

Sie sagten, bis alles aus dem Netz entfernt wurde. Das kann ich aber gar nicht. Sie wollten nicht, dass jemand davon erfährt, sie wollten es für sich behalten, dass es mir zugestoßen ist und dass ich mich gewehrt habe, aber ich glaube, sie haben das getan, weil sie nicht wollen, dass das Unternehmen davon erfährt.“ Das Video ging am 9. September 2021 online – und konnte alleine auf TikTok schon 7,7 Millionen Klicks einfahren.

Quelle: ladbible.com