Heute wird schnell für Stars, die auch nur einen kleinen Finger rühren, mit Begriffen wie „Wahrer Held“ oder „Ehrenmann“ um sich geworfen. Oft gehen dabei jene unter, die im Hintergrund die wirklich wichtige Arbeit verrichten. So wie bislang der Herr aus diesem Video, der gleich mehrfach pro Woche seine Freizeit opfert, um Wildtieren in seiner Heimat zu helfen.

Patrick Killonzo Mwalua baut eigentlich Kichererbsen auf seiner kenianischen Farm an, doch rettet er während der Dürreperiode unzählige Tiere. Er fährt mit seinem Laster gleich viermal pro Woche Zehntausende Liter Wasser in den Tsavo West Nation Park, um sicherzustellen, dass Elefanten, Gnus, Löwen, Zebras, Gazellen und andere Savannenbewohner genug zu trinken haben.

Delivery water has been a non-stop mission and my joy is to see wildlife drinking this precious commodity. Nina Poletti,...

Geplaatst door Patrick Kilonzo Mwalua op Vrijdag 15 februari 2019

Manchmal sogar mehrfach täglich

2017 rückte Patrick deswegen zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit – seitdem hat der Bauer sogar eine Stiftung ins Leben gerufen, damit er noch mehr Tiere retten kann. Vom Portal „Dodo“ 2017 nach seinen Beweggründen befragt, sagte Patrick seinerzeit: „Es gibt überhaupt kein Wasser, sodass die Tiere auf den Menschen angewiesen sind. Wenn wir ihnen nicht helfen, sterben sie.“

Auf die Idee kam er, nachdem er den Park während der Sommermonate besucht hatte, und überall Kadaver und ausgetrocknete Wasserlöcher vorfand. „Es regnet nicht mehr so viel wie früher. Also fing ich an, den Tieren Wasser zu geben, weil ich wusste, wenn ich es nicht tue, sterben sie.“ Patrick spricht auch an örtlichen Schulen über Arterhaltung und wie die Kinder ihren Beitrag leisten können, um die Tiere des Landes zu schützen.

Die Tiere haben sich mittlerweile an die Besuche des Farmers gewöhnt, einmal warteten etwa über 500 Wasserbüffel auf ihn, die sich schon auf seine Lieferung freuten.

Quelle: ladbible.com