Waghalsiges Manöver: Skydiver springt ohne Fallschirm aus 7600 m Höhe – Wenn man nicht zur Zunft der Fallschirmspringer gehört, mag man sich schwerlich vorstellen, wie viel Spaß und Nervenkitzel der freie Fall bereitet – nur in dem Wissen, dass einen lediglich hauchdünne Fallschirmseide vor dem Einschlag bewahrt. Doch was ist, wenn man ohne Schirm springt?

Bereits 2016 sorgte der Skydiver und Basejumper Luke Aikins weltweit mit einem Guinness-Rekord für Furore

Bei seinem Stunt namens „Heaven Sent“ (zu Dt.: „Vom Himmel gesandt“) sprang Aikins seinerzeit in 25.000 Fuß Höhe aus einem Flugzeug. Umgerechnet 7620 Meter. Nichts Ungewöhnliches, möchte man meinen – wäre da nicht die Tatsache, dass Luke seinerzeit ohne jeden Fallschirm aus der Maschine hüpfte.

Die Szenen gingen seinerzeit um die Welt, eroberten die Fernsehsender

Noch verblüffender also, dass Videos von seinem Sprung nun reihenweise viral gehen, wie das Portal „Ladbible“ berichtet – die Netzgemeinde scheint die Aktion erst jetzt so richtig für sich zu entdecken. Der seinerzeit 42-Jährige stellte mit der Aktion besagten Guinness-Weltrekord auf. Kein Mensch war je ohne Fallschirm eine tiefere Strecke gefallen.

Für seine Landung verwendete Aikins ein speziell konstruiertes Netz

Was die Sache noch beeindruckender macht: Dieses Fangnetz maß in der Seitenlänge gerade mal knapp über 30 Meter – und er musste es ohne die Steuerflügel eines Wingsuits punktgenau treffen. Die Screen Actors Guild forderte seinerzeit, er solle wenigstens einen Fallschirm tragen, wenn auch nur für akute Notfälle.

Aikins lehnte ab:

Der wichtigste Moment beim Landen sei die Drehung auf den Rücken – genau jener Augenblick würde durch den Fallschirm aus der Balance gebracht, so argumentierte der Profi seinerzeit. Er sprach aus 26 Jahren Erfahrung, die in dem atemberaubenden Moment kulminierten – solltet ihr das Ganze damals verpasst haben, wünschen wir euch jetzt also viel Vergnügen.

Quelle: ladbible.com