Von der Poledance-Stange in den Ring: Stripperin gewinnt ersten UFC-Kampf – Gerade einmal sechs Wochen war es her, seit Vanessa Demopoulos ihren Job als professionelle Stripperin an den Nagel gehängt hat, um sich voll und ganz ihrer neuen Karriere als UFC-Kämpferin zu widmen, und schon hat sie ihren ersten Sieg in der Tasche. Anlässlich der UFC 270 gelang es der 33-Jährigen, ihre Gegnerin Silvana Juarez zu besiegen.

Die „Bild“ zitiert Demopoulos: „Ich glaube nicht, dass es ein Geheimnis ist, aber ich war 13 Jahre lang eine exotische Entertainerin. Ich habe vor etwa sechs bis acht Wochen mit dem Tanzen aufgehört, nur damit ich mich Vollzeit auf MMA konzentrieren und das jeden Tag im Fitness-Studio extrem ernst nehmen kann.“

Der Plan ging allem Anschein nach auf.

Schon den ersten Profikampf als „Lil Monster“ entschied die US-Amerikanerin durch eine sogenannte „Armbar“– einen Hebel, bei dem die Gelenke des Gegner schmerzhaft überdehnt werden, um diesen zur Aufgabe zu zwingen – für sich

Nach ihrem Sieg verkündete Demopoulos selbstsicher: „Ich bin froh, dass ich wie der neue Superstar aussehe, weil ich es bin. Ich bin definitiv der neue Superstar, also solltet ihr die Augen offen halten.“

Gegenüber der „Comabt Press“ verrät die Sportlerin:

„Ich habe Kickboxen eigentlich durch Pole Dance entdeckt. Ich bin jetzt seit elf Jahren eine exotische Entertainerin. Ich wurde als Stangentänzerin entdeckt, und man sagte mir, wenn ich dieselbe Entschlossenheit und Denkweise auf das Kämpfen anwenden würde, könnte ich es schaffen.“

Demopolous zufolge gebe es ohnehin viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Kampf und einem Strip:

„Poledance erfordert viel Beweglichkeit, viel Körperbewusstsein, viel Geschicklichkeit und Flexibilität, und man muss schnell reagieren können. Es ist ähnlich wie beim Jiu-Jitsu, aber beim Jiu-Jitsu hat man die Möglichkeit, zu klopfen, wenn man muss, oder man ist sicher, wenn man auf dem Boden liegt.

Poledance ist sehr todesmutig in dem Sinne, dass man sich buchstäblich in eine riskante Situation hängt – eine falsche Bewegung, und man ist fertig. So wie wenn ich aus zwei Stockwerken falle und das war's. Man fällt nur einmal.“

Und sie muss es wissen, hat der aufgehende UFC-Stern doch sogar bereits ein Buch mit dem Titel „Stripper Bible“ veröffentlicht.

Auf „Amazon.com“ heißt es in der Beschreibung:

„Dieses Buch macht den Unterschied zwischen 1.000 Dollar im Monat und 10.000 Dollar im Monat – und mehr! Eine komplette Anleitung für die Exotic Entertainment Industrie. Dieses Buch ist ein Leitfaden, wie man Stripper wird. Alles vom Aussehen bis zur Funktionsweise der Branche, wie man mit Kunden spricht, was sie denken und wie man das Geld erhält.“

Quellen: bild.de , combatpress.com , amazon.com