Voll verstrahlt: YouTuber zeigt die radioaktivsten Orte der Erde – Für manche Menschen ist Radioaktivität ein Reizthema – der strahlende Müll, den etwa Kernenergie hinterlässt, ein rotes Tuch. Doch Radioaktivität ist eben weit mehr als Atomkraftwerke, bildet den Motor der Schöpfung: Die Radiomedizin und die Physikforschung können auf bestimmte Isotope und Teilchen wie Neutronen nicht verzichten. Somit sind es eben nicht nur AKWs, in denen hohe Strahlungswerte herrschen – dieses Video zeigt andere Orte.

„Veritasium“ ist ein großer YouTube-Kanal mit fast zehn Millionen Abonnenten (Stand: Anfang August 2021). Seinen Namen trägt der Kanal nicht von ungefähr, hat er doch den Untertitel „Ein Element von Wahrheit“. Konkret geht es dem Betreiber also um Wissenschaft und Experimente, wofür er faszinierende Versuche durchführt.

Doch eben noch mehr:

Manchmal unternimmt der Mann auch interessante Rundgänge oder führt Filmprojekte für etwa TV-Sender oder Filmteams durch. So auch im Falle dieses Videos: Bereits 2014 besuchte „Veritasium“ für eine Fernsehdokumentation einige der durch Radioaktivität und Isotope wie Uran am stärksten veränderten Orte der Welt.

Dabei hielt er sich eben nicht nur an den ersten Orten auf, die einem in den Sinn kommen wie etwa Hiroshima, Tschernobyl oder Fukushima. So erfahren wir etwa, welche Werte beim Uranabbau gemessen werden, besuchen das Labor von Radium-Pionierin Marie Curie – wir  stehen aber durchaus auch 600 Meter entfernt von der Stelle, wo die verheerende Hiroshima-Atombombe detonierte.

Alles Banane

Damit wir als Laien einen Vergleich haben, wie schwer oder harmlos Strahlung an einem Ort ist, erklärt man uns den Hintergrundstrahlungswert einer handelsüblichen Banane – bevor die Orte anhand des Vielfachen ihrer Strahlung in besagten „Bananen“ gemessen werden.