Es ist nicht jeder ein grundloser Feigling, der sich von Achterbahnen und Ähnlichem Teufelszeug fernhält – wie der feige Autor dieser Zeilen. Die Dinger mögen sicher sein, sind aber beileibe nicht jedermanns Sache. Und nach dem Anschauen von Videos wie diesem dürften die, die dem Freizeitpark-Nervenkitzel schon immer skeptisch gegenüberstanden, sich noch stärker bestätigt fühlen.

Es kann nicht wirklich Spaß machen, auf dem Scheitelpunkt einer Hänge-Achterbahn einen Ausfall mitzuerleben. Noch dazu, wenn das Fahrgeschäft satte zwei Stunden benötigt, um wieder in Gang zu kommen – und deshalb Leute mit einer Hebeplattform auftauchen müssen, um einen aus der Misere zu holen. Stunden hilflos in einer Höhe von 30 Metern über dem freien Fall – da dürften auch Hartgesottene weichgekocht worden sein.

Das Ganze ist im Themenpark der University Studios Japan in Osaka passiert. Der „Flying Dinosaur“ mit Jurassic-Park-Thema hielt plötzlich auf dem Scheitelpunkt des ersten Hügels – dem höchsten Punkt des Fahrgeschäfts. Eine besonders kritische Stelle – auch für die Rettungskräfte, die mithilfe einer Wartungsplattform damit begannen, die Passagiere in Sicherheit zu bringen.

Nach ihrer Befreiung mussten die armen Seelen noch dazu über das Stützgerüst der Türme nach unten klettern – mit weichen Knien sicher eine Herausforderung. Zwei Stunden dauerte die ganze Rettungsaktion. Es darf bezweifelt werden, dass alle Passagiere, die an dem Zwischenfall beteiligt waren, noch einmal einfach so in eine Achterbahn steigen werden.

Quelle: gizmodo.com