In einer gefährlichen Situation, bei der Kriminelle um sich schießen, Geiseln nehmen oder psychisch gestört sind, bleibt der Polizei manchmal keine Wahl, als den „finalen Rettungsschuss“ zu nutzen, um die Gefahr zu bannen. Oft erfolgt hinterher die Frage: Warum wurde nicht ins Bein oder in den Arm geschossen? Die Antwort ist simpel: Weil sowas im Ernstfall schwierig ist, nicht sofort stoppt und Polizisten auch gerne lebend zu ihren Familien zurückwollen. Was nicht heißen soll, dass es nicht auch mal anders gehen kann, wie dieses Video zeigt.

Wir haben keine Ahnung, von wann der Vorfall stammt, das Bildmaterial und die darin vorkommenden Autos sehen schon älter aus. Es zeigt eine potenziell gefährliche Situation aus Dublin in den USA, genauer gesagt in Oakland (Kalifornien). Ein Mann mit einer Bierdose nimmt auf einem Plastikstuhl Platz und umklammert mit der rechten Hand eine halbautomatische Pistole.

Entweder verwirrt oder verzweifelt läuft der Mann Gefahr, die Waffe gegen sich selbst oder andere zu richten. Kein Wunder, dass er von Dutzenden Polizeiautos umstellt ist. In einer solchen Situation wäre es für die hinzugezogenen Scharfschützen ein leichtes, hier den finalen Rettungsschuss zu setzen, um keine Risiken für Unbeteiligte und Kollegen einzugehen. Stattdessen nutzt ein Sniper sein ganzes Können, um den Tag zu retten:

Er schießt dem Täter einfach die Knarre aus der Hand, sodass der von den Kollegen der SWAT überwältigt werden kann. So kann es eben auch gehen, wenn die Zustände es zulassen.