Die Engländer lieben ihre Royals. Und zwar so sehr, dass der britische Steuerzahler sich die adelige Reality-Show umgerechnet circa 90 Millionen Euro pro Jahr kosten lässt. Reisen, Empfänge, die Erhaltung von Schlössern und Gärten, das alles will bezahlt werden. Ein weiterer wichtiger Posten auf der Rechnung sind natürlich die Mitarbeiter, von denen die Mannen der Queen‘s Guard wohl zu den prominentesten gehören.

Nun hat die Queen politisch im Prinzip nichts zu melden, weshalb viele Touristen auch davon ausgehen, dass es sich bei der königlichen Leibwache lediglich um Pappkameraden handelt, um Statisten die für den Besucher Tag für Tag die Nummer mit der Wachablösung durchziehen.

Das ist allerdings nicht ganz richtig. Denn die Herrschaften nehmen ihren Job bitterernst und sind alles andere als lustige Maskottchen, die man zwecks eines Fotos herzlich an sich drücken sollte. Da kann die Grenadiermütze aus Bärenfell noch so puschelig aussehen, es handelt sich um Soldaten im Dienst, die für die Sicherheit und den Schutz der königlichen Residenzen verantwortlich sind.

Und da kann natürlich nicht jeder Student auf der Suche nach einem Wochenendjob mitmachen. Die Queen’s Guard ist ein Kontingent von Infanterie- und Kavalleriesoldaten der Britischen Armee und wird von wechselnden Spezialeinheiten, wie die Gurkhas, Royal Marines und das RAF Regiment gestellt. Gut ausgebildet, voll bewaffnet und im Ernstfall jederzeit einsatzbereit.

Wir halten fest: Das sind knallharte Jungs, die ohne zu Zögern jeden Gegner erledigen, der sich ihnen in den Weg stellt. Wenn es sein muss, auch eine nervige Touristin, wie im folgenden Video.

Quelle: london-infoguide.de