Irgendwann ist in so einem Videospiel einfach alles getan. Wirklich jeder Bösewicht im Level liegt auf dem Boden, jedes noch so kleine Geheimnis ist gefunden, jeder Gegenstand ist eingesammelt. Manche Spieler kommen in dieser Phase – oder noch weit vorher – auf Ideen. Man kann doch so herrlich mit der Physik moderner Videospiele herumblödeln, wenn man sich die Zeit nimmt. Ein beliebter Versuch ist etwa, sich mit dem eigenen Bogen zu selbst treffen.

Aber funktioniert das, was so mancher versierte Zocker mit Armbrustbolzen und Pfeilen nicht nur versucht, sondern auch vollbracht hat, wie etwa hier in „Team Fortress 2“, auch in der wirklichen Welt? Oder besser ausgedrückt: Besteht ein echtes Risiko, dass so etwas passieren könnte? Kommt ein in die Luft abgefeuerter Pfeil/Bolzen wieder zum Schützen zurück und wird dank der Schwerkraft zur Gefahr?

Entsprechende Windverhältnisse natürlich vorausgesetzt? Ist die Abweichung dann doch zu groß? Wie lange dauert es, bis der Kamerad am Boden einschlägt? Es sind genau diese nicht unbedingt wichtigen, aber durchaus interessanten Fragen, die sich der YouTube-Videomacher Edwin Sarkissian ebenfalls gestellt hat. Er wagt den Selbstversuch, eine zugstarke Winden-Jagdarmbrust mit Pfeifbolzen gerade in die Luft abzufeuern.

Ob das eine so kluge Idee war?