Es hat schon einen guten Grund, dass man auf dem Bau einen Helm zu tragen hat. So einen Finger kann man durchaus mal opfern, aber bekommt die Schaltzentrale der Menschmaschine erst mal was ab, ist ganz schnell Sense. Hier in Europa ist der Arbeitsschutzhelm nach Norm EN 397 genormt und üblicherweise aus harten Plastikwerkstoffen hergestellt, wobei je nach Einsatzzweck unterschiedliche Formen zum Einsatz kommen.

So kann die Helmschale beispielsweise mit einem breiten Rand, einer Regenrinne, Belüftungsöffnungen oder Stecktaschen für diverses Zubehör versehen sein. Hauptsache ist aber freilich stets, dass die Helmschale einwirkende Kräfte anstelle unseres Kopfes aufnimmt. Und diese können sehr unterschiedlicher Natur sein.

Dass so ein Helm einen fallenden Stein abkönnen muss – wobei natürlich Größe und Fallhöhe eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen – sollte wohl jedem klar sein. Aber wie sieht es mit anderen Gefahrensituationen aus? Sagen wir mal, wenn ein neugieriger YouTube-Wissenschaftler beschließt, geschmolzenes Kupfer mit annähernd 1.000 Grad Celsius über einen Helm zu schütten? Nicht dass es sich dabei um eine alltägliche Situation handelt, aber interessant ist das Ergebnis dennoch.

Wenn auch nicht ganz fair, wie man sagen muss. Denn selbstverständlich gibt es Helme, die speziell dafür ausgelegt sind, den Träger vor Spritzern von geschmolzenem Metall zu schützen. Und auch wenn wir beileibe keine Profis in dem Metier sind, wagen wir mal zu behaupten, dass es sich bei dem Versuchsobjekt im Video nicht um einen solchen Spezialhelm handelt.