Studien zufolge können sich um die 80 Prozent der Besitzer von Smartphones nicht mehr daran erinnern, wann ihr Gerät das letzte Mal in einem anderen Raum war als sie selbst. Schon irre, wie sehr die tragbaren Alleskönner in den Mittelpunkt unseres Lebens gerückt sind, oder?! In einigen Ländern gibt es sogar extra gekennzeichnete Gehwege für Leute, die ständig auf ihr Display schauen. Und selbst hierzulande wird über sogenannte „Bodenampeln“ nachgedacht, die dem zunehmend nach unten gerichteten Blick des Homo Smartphoniensis Rechnung tragen sollen. Und doch kommt es immer wieder mal vor, dass einem sein Liebling abhandenkommt. Und dann ist Holland in Not.

Natürlich könnte man es ganz einfach verloren haben. Da so mancher seinem Smartphone heutzutage jedoch mehr Aufmerksamkeit widmet als dem eigenen Kind, ist es wohl eher wahrscheinlich, dass es entführt … Pardon, gestohlen wurde, sollte man es mal nicht wiederfinden. Oder eine Mischung aus beidem. Denn grundsätzlich ist es zwar nicht besonders schwer, ein gefundenes Mobiltelefon seinem eigentlichen Besitzer zukommen zu lassen – mal abgesehen davon, dass es ohnehin selbstverständlich sein sollte – doch die Teile sind nun mal ein Statussymbol und mitunter viel Geld wert, weshalb die Versuchung natürlich groß ist, ein Fundgerät ganz einfach für sich zu behalten.

Letzten Endes steht und fällt es mit der Ehrlichkeit des Finders. Und eben jene stellt der Herr im folgenden Video auf den Prüfstand. Mit voller Absicht lässt Adrian Gee sein Smartphone fallen, in dessen Hülle auch noch eine Kreditkarte und 10 Dollar stecken, um zu filmen, wie Passanten auf den Fund reagieren. Gibt es nun mehr Leute, die es stehlen, oder mehr Menschen, die es zurückgeben? Finden wir es heraus!