Feinstaub, Lärm, Verletzungsgefahr … irgendwie scheint das Silvesterfeuerwerk einen zunehmend schlechten Ruf zu genießen. Immer mehr Orte sprechen Verbote aus und die Deutsche Umwelthilfe will die private Böllerei sogar gänzlich aus Innenstädten verbannen. Die feierwütige Bevölkerung scheint das jedoch nicht weiter zu kratzen, steigen die Verkaufszahlen pyrotechnischer Artikel seit 2004 doch immer weiter an. Zuletzt gaben die Deutschen ganze 137 Millionen Euro aus, um das neue Jahr mit Feuerwerk willkommen zu heißen.

Doch so hoch diese Zahl im ersten Moment auch klingen mag, im Schnitt verballerten wir damit pro Kopf gerade mal 1,65 Euro. Ganz anders sähe es freilich aus, wenn wir alle so drauf wären wie der Knabe im folgenden Video, der sich einen dicken Karton voll römischer Lichter gegönnt hat, um die Dinger alle auf einmal zu zünden. In kleinen Stückzahlen sicherlich nicht sonderlich teuer – vor allem nicht die aus China – aber in dem Falle macht es halt die Masse.

Jedenfalls macht sich unser kleiner Feuerteufel die Mühe, all diese Feuerwerkskörper (ausgehend von den im Titel angegebenen 30.000 Schuss und der Beschriftung auf den römischen Lichtern müssten es 1.000 Stück sein; seht es uns aber bitte nach, dass wir nicht nachgezählt haben) an ein Rohr zu kleben, was in der Video-Dokumentation zugegebenermaßen nicht sonderlich spannend anzuschauen ist. Von daher für alle ungeduldigen Naturen: Zündung ist bei 7:22.