Versicherungsbetrug ist an sich schon keine feine Sache – wird er auch noch so blöde ausgeführt, dass das ganze Internet sich darüber kaputtlachen kann, braucht man wirklich nicht mehr für den Spott zu sorgen, wenn man den „Schaden“ hat. So erging es dem Herrn aus den USA, den ihr in diesem Video bei seinem peinlichen Versuch beobachten könnt, sich Schadenersatz einzuklagen.

Dieser Herr aus New Jersey schnappt sich eine Hand voll Eiswürfel aus einem Getränkespender. Die Aufnahmen der Sicherheitskamera offenbaren, wie unbeobachtet der gute Mann sich bei seinem Vorgehen wähnt. Als er sicher ist, dass wirklich niemand hinsieht, kippt er das Eis auf den Boden. Was dann passiert, muss man sich schon mit Genuss auf der Zunge zergehen lassen.

Der Täter wendet sich um, um auf seinen eigenen Eiswürfeln „auszurutschen“

„Schmierentheater“ ist noch ein Kompliment für diese Lachnummer. Klar, dass der 57-jährige Alexander Goldinsky danach auf Schmerzensgeld klagen wollte, weil er ja während der Arbeit „ausgerutscht“ sei – schließlich gewinnen in den USA solche Fälle immer wieder vor Gericht Millionensummen an Schadenersatz.

Goldinsky arbeitete als freier Auftragnehmer und war in der Cafeteria eines Kunden, als ihm die Idee kam. Nach seinem „Sturz“ ließ sich der Täter ins Krankenhaus fahren, um dort seine „Verletzungen“ behandeln zu lassen, welche er sich durch den „Unfall“ zugezogen hatte. Am 15. Januar klickten die Handschellen für Goldinsky, die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Versicherungsbetrug sowie betrügerischen Diebstahls wegen der geklauten Eiswürfel.

Unbekannt ist, was für eine Summe Alexander Goldinsky für seinen Versicherungsbetrug als Schadenersatz fordern wollte. In einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Middlesex (MA) hieß es: „Die Untersuchung ergab, dass Goldinsky absichtlich das Eis in der Cafeteria seines Arbeitsplatzes auf den Boden warf, sich auf den Boden legte und wartete, bis er entdeckt wurde.“ Wurde er dann ja am Ende auch, nur anders, als er sich erhoffte hatte.

Quelle: ladbible.com