Es ist weder neu noch verwunderlich, dass manche Leute absonderliche Ideen haben. Ebenso wenig stören sich heutzutage noch die Wenigsten daran, dass es Leute gibt, die mit den absurden Ideen ihr Geld verdienen. Es gibt schließlich die seltsamsten Jobs – der hier dürfte noch dazu zu den seltensten gehören: Dieser Herr baut Skulpturen aus Hasch-Joints. Er dreht kleine Kunstwerke, die man rauchen kann, keine schnöden Tüten.

Tony Greenhand nennt sich der Herr, ist 26 Jahre jung, stammt aus Oregon. Ohne Vorurteile propagieren zu wollen, sieht man ihm seine Berufung schon ein wenig an. Seine Tätigkeit bewegt sich irgendwo in der rechtlichen und moralischen Grauzone zwischen Kunst, einem echten Handwerk/Beruf und halblegalem Gewerbe. Unter seinen fähigen Händen verwandeln sich schnöde Papers und Marihuana in Figuren aller Art, von denen das Video eine Vielzahl zeigt.

Der 4-Pfund-Joint und das Sturmgewehr

Darunter auch ein 4,2 Pfund schwerer Joint in Form einer Wassermelone, der über drei Stunden durchglühte, bevor er ausging. Ein Pikachu-Pokémon zum Rauchen. Spiderman aus Blunts. Und, und, und. Im Video sehen wir, wie ein Joint in Form eines Sturmgewehrs für einen von Tonys „Kunden“ entsteht, der nicht gezeigt werden will und für den Gras-Karabiner mehrere Tausend Dollar zahlte.

Tony selbst ist sich der Absurdität seines „Jobs“ sogar bewusst, scheint aber dennoch viel Freude daran zu haben. Und das, obwohl seine Mutter als Schalterbeamtin auf einem Polizeirevier gearbeitet hat und hasst, was er tut. „Wer kann schon von sich behaupten, dass er als Lebensunterhalt Joints dreht? Das klingt so unwirklich, wenn ich es laut ausspreche“, meint Tony am Ende des Filmchens. Da haste wohl recht, Tony.