Coyote Peterson will der Welt beweisen, dass nicht alle Skorpione so gefährlich sind, wie Hollywood uns jahrzehntelang eingetrichtert hat – und lässt sich von einem stechen. Welche Folgen das für den Tierfilmer hat, seht ihr im Video.

Wenn ein Typ schon „Kojote“ heißt, kann man davon ausgehen, dass er die Wildnis liebt und auch etwas verwegener ist als der durchschnittliche Bürohengst. Auf Coyote Peterson trifft das auf jeden Fall zu – der gute Mann ist mehr oder weniger im Alleingang für das Revival des Tierfilms verantwortlich: Doch statt der aufgewärmten Klassiker von Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann oder Jacques Cousteau laufen seine Eskapaden nicht im Fernsehen, sondern auf Petersons extrem erfolgreichen YouTube-Kanal.

Hier erlebt er bei „Brave Wilderness“ am laufenden Band tierische Abenteuer, pult Schnappschildkröten aus ihren sumpfigen Schlupflöchern, geht mit Alligatoren schwimmen und lässt sich – der Zuschauerfavorit – von allerlei schmerzhaftem Getier stechen und beißen. Etwa von einer riesigen Wegwespe oder von 24-Stunden-Ameisen. Ob der Mann ein Teufelskerl ist, oder nur ein klickgeiler Irrer, darüber streiten sich Fans und Kritiker. Der Autor dieser Zeilen bei MANN.TV gibt unumwunden zu, dass er findet, dass der Kerl vor allem Mumm und Tierliebe hat. Seine nichtmenschlichen Statisten bleiben unversehrt und werden nach dem Kameraeinsatz in ihren Lebensraum zurückgesetzt.

Das gilt auch für besagten Skorpion, der Peterson eine ordentliche Dosis aus seinem Anhang verpasst. Wie sich das Ganze auf den Filmer auswirkt? Das seht ihr im Video.