Wir haben vor einiger Zeit mal über einen Ingenieurs-Battle zwischen „Honda“ und „Viking“ berichtet, in dem es darum ging, wer den schnellsten Aufsitzrasenmäher der Welt bauen kann, der noch dazu normal mähen kann. Als wir beim letzten Mal geschaut haben, lag Honda mit dem „Mean Mower V2“ vorne, einem wahren Alpha-Predator unter den Gartengeräten mit satten 190 Pferdestärken. Dass man jedoch nicht unbedingt eine ganze Firma hinter sich haben muss, um Rasenmäher für Rennen zweckzuentfremden, beweist das folgende Video.

Interessanter Fun-Fact: Der Clip ist in der langen und tausende von Videos umfassenden Geschichte von MANN.TV der, mit den (zum Zeitpunkt der Artikel-Erstellung) wenigsten Aufrufen ever. Just in diesem Moment werden dem Autor dieser Zeilen auf YouTube gerade mal 331 angezeigt. Und es gibt auch nur einen einzigen Kommentar: „No comet“ Und nein, wir haben uns nicht vertippt, danke der Nachfrage!

Jedenfalls muss sich daran etwas ändern! Denn unserer Meinung nach sollte dem Rennsport auf Rasenmähern – als eines der letzten Felder der Ehre für sesshaft gewordene Mittdreißiger, die beim Einsteigen in den ach so praktischen Kombi stets eine gewisse Resignation verspüren – sehr viel mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden.

Erst recht, wenn es dabei so schmutzig zugeht, wie beim gezeigten Rennen, das wohl irgendwo in England stattgefunden hat. Dass man am Ende so aussieht wie das Ding aus dem Sumpf nach einer Schlammpackung, liegt aber wohl in der Natur der Sache. Denn wo so viele Rasenmäher um die Wette fahren, wächst kein Gras mehr, verstehste?!