Je technischer unsere Welt wird, desto mehr neigen die Menschen dazu, das primitive, ursprüngliche Leben romantisch zu verklären. Mittelaltermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden, genau wie Überlebens-Camps, die Menschen wollen zurück zur Natur, zum Leben ohne Vernetzung und Technologie. So wie der Herr aus dem nun folgenden Video, der auf seinem Kanal Tipps gibt, wie man mit primitiven Mitteln sein Überleben sichern kann. 

Damit trifft er den Nerv der Zeit, denn Survival und „Prepping“, also das Vorbereiten auf den für die „Eingeweihten“ unausweichlichen Untergang der Menschheit, sind in aller Munde. Doch was, wenn man trotz aller guten Vorbereitung einfach kein guter Survivalist ist? Wenn man nicht weiß, wie man in der Wildnis jagt oder sammelt? In dem Fall kommt dieser Ratgeber von „Primitive Life“ genau richtig.

Mal abgesehen davon, dass das Filmen von Überlebensratgebern unter dem frei übersetzten Kanalnamen „Primitiv leben“ nicht einer gewissen Komik entbehrt, wenn dabei eine Full-HD-Kamera mit satten 1080p zum Einsatz kommt, ist das Ganze aber wirklich interessant: Denn hier lernen wir, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen Fischteich anlegen kann.

Nicht zwangsläufig, um unseren Garten zu verschönern, sondern eher zur Bevorratung, indem wir das Ding etwa mit lebenden Fischen zwecks Ernährung bestücken. Doch wer weiß, vielleicht findet der eine oder andere hier endlich die zündende Idee, um seinen Traum vom Koi-Tümpel zu verwirklichen. Natürlich nur, wenn zwischenzeitlich nicht die Welt untergegangen ist.