Flugzeugtechnologie ist so sicher, dass kundige Piloten noch weit fliegen können, selbst wenn Turbinen/Motoren ausfallen. Was natürlich nicht bedeutet, dass man zwangsläufig dabei sein möchte, wenn es passiert. Genau das geschieht in diesem Video: Einer einmotorigen Maschine fliegt der Propeller weg – und der Pilot ist gezwungen, gänzlich ohne zu landen.

Mark Pennell genoss einen Rundflug in seiner Rans S-10 Dakota über dem Staate New York (USA), als ihm, wie im Video gut zu sehen, plötzlich der Propeller verlustig ging. Später gab er an, dies nicht einmal mitbekommen zu haben – er dachte, der Propeller sei ‚lediglich‘ blockiert oder ohne Antrieb. Im Englischen wird dieser Zustand von Piloten „Dead Stick“ genannt – „Totholz“, weil Propeller früher nur aus Holz bestanden.

So glaubte Mark, hier eine „Dead Stick“-Landung durchzuführen. Deswegen versuchte er im Video auch, den Motor neu zu starten. Nach eigenen Angaben befand er sich in 7000 Fuß Höhe (umgerechnet: 2133 Meter), als das Ganze geschah. Glücklicherweise war er bereits auf dem Rückweg zum Flughafen und hatte Anflugumstände, die ihm eine sichere Landung erlaubten, wie er unter seinem Video schreibt. Also landete er die Dakota kurzerhand wie ein Segelflugzeug.

Als ihm dies schließlich gelungen war, stieg Pennell aus und betrachtete sein Flugzeug von vorne – und jetzt erst realisierte er, dass der Propeller komplett fehlte. Eine beeindruckende Flugleistung.