Wer kennt diesen Klassiker der deutschen Sprachwelt nicht aus seiner Schulzeit, der Lehre oder anderen beruflichen Situationen: „Leichte Schläge auf den Hinterkopf steigern das Denkvermögen“, so sagt man zumindest. Ist natürlich ein gefährlicher Irrglaube, wie man an unzähligen Sportlern nachgewiesen hat, die zu oft Kopfbälle und Ähnliches umgesetzt haben. Wie ungesund so ein Handkantenschlag ins Genick sein kann, das zeigt dieses Video eines US-Marines…

Der vollführt einen der gefürchteten „Brachial Stuns“ an einem nicht ganz freiwilligen Helfer, genauer gesagt einem Kameraden aus der Kaserne vor laufender Kamera. Denn der am Anfang des Ausschnitts sprechende Marine glaubt nicht an die Effektivität der im US-englischen „Knife Hand“ genannten Handkantenschläge. Und weil der Mann Zweifel hat, will er das Ganze scheinbar selbst am eigenen Leib erfahren.

Er macht den Fehler, „Show me how“ zu sagen – „zeig es mir“. Eine Bitte, der sein Kamerad umgehend nachkommt. Er verpasst dem Zweifler einen Handkantenschlag direkt auf die Halsschlagader, wo der den Blutdruck regelnde sogenannte „Barorezeptor“ liegt. Und ein Treffer an dieser Stelle lässt einem durch einen blitzartigen Anstieg des Blutdrucks, auf den ein ebenso blitzartiger Blutdruckabfall folgt, extrem effizient – wenn auch nur kurz – die Lichter ausgehen. Darum solltet ihr so etwas auch niemals nachmachen…