So ein Hummer ist schon arm dran, wenn er von Gourmetköchen Kopf voran in kochendes Wasser gestopft wird. Doch manchmal sitzt auch das Tier am Drücker – im wahrsten Sinne des Wortes. Dann nämlich, wenn die Hände eines unvorsichtigen Fischers oder Restaurantmitarbeiters in Reichweite seiner Scheren gelangen. Doch wie stark sind die Hummerscheren wirklich? Stimmen die Legenden, nach denen Leute schon Finger oder sogar Hände an sie verloren haben? Der Mann aus diesem Video will es wissen – und testet die Werkzeuge des Krustentiers im Selbstversuch.

Man muss schon ein ganz besonderer Mensch sein, wenn man sich für ein Leben als Tierfilmer entscheidet. Immer unterwegs, durch Eiswüsten, Sümpfe und brütende Dschungel irrend, nur um tagelang zu verharren, damit man eine einzige, 15-sekündige Einstellung vom Paarungsverhalten des Stirnlappenbasilisks oder ähnlichen Getiers bekommt. Zu dem ganzen Aufwand und den Strapazen kommt auch noch eine nicht unbeträchtliche Gefahr hinzu, von irgendeinem miesgelaunten Viech gefressen, gestochen, gebissen, gekniffen, aufgeschlitzt, zermalmt oder vergiftet zu werden. Doch genau dieses Abenteuer ist es, das ein Filmer wie Coyote Peterson als sein Element empfindet.

Falls euch der Name jetzt bekannt vorkommt, seid ihr entweder schon Fans von Petersons Kanal „Brave Wilderness“ auf YouTube oder fleißige MANN.TV-Leser. Denn wir haben den Burschen an dieser Stelle schon des Öfteren gefeiert und verbreiten seine Videos mit Riesen-Schlupfwespen oder Feuerfischen liebend gerne. Sicher, da ist immer etwas Sensationsgier dabei, aber der Mann liebt Tiere wirklich und setzt sich bekanntermaßen für ihren Schutz ein. Das darf man gut finden. In seinem neuen Video hat sich Coyote etwas einfallen lassen, das in eine ähnliche Kerbe haut wies eine beliebten Insektenstich-Videos – never change a winning team. Ob seine Finger nach der Begegnung mit besagten Krustentieren noch dran sind? Seht selbst.