Es braucht schon einen speziellen Typ Mensch, um „Base Jumper“ zu werden – ihr wisst schon, diese unerschrockenen Irr… äh Teufelskerle, die von hohen Gebäuden oder Cliffs springen. Die sich Ort aussuchen, die zu hoch sind, um den Sprung ungeschützt zu überleben und dennoch zu niedrig scheinen, um noch rechtzeitig den Fallschirm auslösen zu können. Bislang gaben sich diese Leute mit Gebäuden und oder erhöhten Geländemarken zufrieden. Bis jetzt. Denn sie haben die Möglichkeiten der Drohnen für sich entdeckt.

Kennt ihr (noch) Casey Neistat? Das ist der sympathische Skater/Snowboarder, der Drohnen für allerlei Unfug für sich entdeckt hat – unter anderem flog er als Weihnachtsmann verkleidet an einem Octocopter über verschneite finnische Wälder und Landschaften und sprang auch über Gebäude. Was der Kerl vorgemacht hat, reicht dem Herrn aus diesem Video jedoch noch lange nicht: Der wagemutige Basejumper des YouTube-Kanals von Drohnenhersteller „Aerones“ benutzt zwar auch eine Drohne (oder besser: Einen ganzen Rahmen aus mehreren gekoppelten Drohnen), und er fliegt auch damit.

Doch die ebene Erde ist für ihn nichts, er mag lieber hoch hinaus. Genauer gesagt: 330 Meter. Denn von einer Turmspitze aus geht es in diese Höhe. Satte 28 Propeller erzeugen mit ihrer Power den nötigen Auftrieb. Weiter und weiter fällt die Spitze des ohnehin nicht kleinen Turmes unter dem Springer zurück, bis er sich schließlich ausklinkt und es im rasenden Tempo in die Tiefe geht. Nicht unbedingt ein Video für Zuschauer mit Höhenangst.