Sein Name ist Coyote Peterson und er ist auf einer Reise, die im Internet Millionen erlebt haben. Seine Mission: Sich den sogenannten „Stich-Schmerzindex“ empor zu leiden. Indem er sich von allem stechen lässt, dass einen Chitinpanzer und sechs oder mehr Beine hat. Eigentlich dachte Coyote Peterson, dass er mit der „24-Stunden-Ameise“ den schlimmsten Stich bereits erlebt hatte. Aber da kannte er diese Wespe noch nicht…

Coyote Peterson, fragt ihr jetzt? Ein Tierfilmer auf YouTube, der für seine ausgesprochene Abenteuerlust und Schmerzresistenz bei seinen Millionen Fans äußerst beliebt ist. Doch sein Erfolg ging vor allem durch die Decke, als er begann sich den von dem gleichnamigen Insektenforscher erstellten „Schmidt-Stich-Schmerzindex“ hochzuarbeiten. Dabei erlitt Peterson alles an Schmerzen, was man sich vorstellen kann: Pulsend, puckernd, lähmend, elektrisierend…

Schlimmer als die Bullet Ant

Fast jedes unangenehme Adjektiv in Sachen Schmerz hat dieser Mann schon am eigenen Leib erfahren. Bei der besagten Ameise war dann Schluss. Der aus den 70er Jahren stammende Index war durchlitten. Doch die Fans wollten mehr, nannten Tiere, die Insektenforscher Schmidt seinerzeit nie in seine Tabelle aufgenommen hatte. Nun stellt Coyote Peterson sich „Polistes Carnifex“, der „Henkerwespe“, wie diese Papierwespenart in den USA genannt wird.

Weil sie ihre bevorzugte Beute, Raupen, mit einem Biss enthaupten kann. Ein ausgeprägtes Nestverteidigungsverhalten und Aggression werden der neotropischen Art ebenso nachgesagt wie ein kaum auszuhaltender Stichschmerz, der alles in den Schatten stellen soll. Doch ist der schlimmer als die Qualen, die das Gift der „24-Stunden-Ameise“ auslöst? 

Die trägt ihren Namen immerhin deshalb, weil ihr Toxin für minimal diese Dauer Schmerzen auslöst, die sich anfühlen, als hätte man eine Gewehrkugel im Knochen stecken. Finden wir es also heraus.