Jeder Mann kennt die klaren Richtlinien für ein gutes Leben: Er sollte einen Sohn gezeugt, seiner Familie ein Haus gebaut und – so möglich – einen Baum gepflanzt haben, bevor er für immer die Augen schließt, dann hat er ein gutes Leben geführt. Wir aber sagen: Scheiß drauf! Der Herr aus dem folgenden Video hat ein viel besseres Leben geführt – er hat nämlich einem Baum zu komplett neuem Leben verholfen. In der einzig sinnvollen Form: als Bierspender und bequemes Sitzmöbel!

Wisst ihr, was ein „Michigan Chair“ ist? Jedenfalls nichts von Ikea, so viel wird bei dem amerikanisch klingenden Namen deutlich. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen Holzstuhltyp, der im besagten Bundesstaat wohl durchaus verbreitet sein soll – der trägt seinen Namen vor allem deshalb, weil die Rückenlehne wie eine Silhouette besagten Bundesstaats und seiner Halbinsel aussieht. Keine dumme Idee, Heimatliebe und ein bequemes Sitzmöbel in einem Gegenstand vereint.

Matt Thompson aus Garden City (Michigan) verband die Liebe zu seinem heimischen Bundesstaat mit handwerklichem Können und der Liebe zum Bier. Er baute kurzerhand einen „Michigan Beer Chair“, der ihm pro Hebelzug eine von sechs Dosen kühlen Gerstengolds spendiert – und in dem das Bräu satte acht Stunden kalt bleibt. Zedernholz für etwa 500 Dollar floss in das Projekt. Johnson hält den Stuhl für zu „unpraktisch“ für den Massenmarkt, gibt aber die Hoffnung nicht auf: „Ich hoffe immer noch, dass eine Brauerei aus Michigan sich bei mir meldet“.

Es wäre eine Schande, wenn nicht, wir lieben das Teil jetzt schon.