Nur die wenigsten Menschen würden das Schlangestehen als angenehme Freizeitbeschäftigung bezeichnen. Noch unbeliebter als das Thema an sich: Menschen, die das mit dem Anstehen noch weniger ernstnehmen und glauben, sie könnten sich an allen vorbeidrängeln. Da kochen schnell mal die Gemüter über und es kann zu hässlichen Szenen wie diesen kommen…

500 Menschen hatten sich in der chinesischen Hunan-Provinz vor einem Fachgeschäft versammelt. Der Grund: Eine Limited Edition der Turnschuhe „Air Jordan 1 Rookie of the Year”. Manche Kunden hatten bereits Stunden vor dem Geschäft verbracht. Plötzlich bahnte sich ein Mann den Weg an der Schlange vorbei und stellte sich direkt neben den Eingang. Beinahe augenblicklich fanden sich wütende Wartende und konfrontierten ihn.

„Was wollt ihr jetzt tun?“

Auf ihre Fragen antwortete er süffisant: „Ja, ich drängte mich in Schlangen vor. Was wollt ihr dagegen tun?“ Nicht unbedingt die klügste Nummer, wenn man von einem Mob wütender Menschen im Shopping-Fieber umgeben ist. Die entfesselten Kunden gingen auf den Drängler los, bearbeiteten ihn mit Händen und Füßen. Schließlich fand er sich in einer Ecke wieder, wo fünf Männer unaufhörlich auf ihn einschlugen.

Ein Zeuge beobachtete das Geschehen: „Die Leute stellten sich bereits morgens in eine Schlange für 200 Vorbesteller-Tickets. Es gibt diese Schuhe nur in begrenzten Mengen, so wurden die Tickets via „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“-Basis ausgegeben. An dem Tag herrschte ein Chaos und der Kerl war nicht der Einzige, der versuchte, die Schlange zu umgehen – aber er stand nun mal direkt neben der Tür.“

Hätte er besser gelassen.

Quelle: ladbible.com