Handwerker: Wo wären wir ohne sie?! Natürlich maßen sich die meisten Männer an, alles selber zu können. Aber wenn dann plötzlich eine heiße Wasserfontäne aus dem Rohr schießt, und die Wohnung zu fluten beginnt, ist man am Ende doch froh, wenn die Frau trotz aller Beteuerungen „Das noch hinzubekommen“ eigenmächtig einen Fachmann gerufen hat. Der Autor dieser Zeilen weiß, wovon er spricht. Allerdings ist Handwerker nicht gleich Handwerker, wie das folgende Video anschaulich demonstriert.

Gute Arbeit hat ihren Preis, weshalb es in technischen Belangen nicht immer schlau ist, nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Wie heißt es doch so schön: Billiges Werkzeug kauft man immer zweimal! Oder auf die Szene im Video bezogen: Billige Arbeit muss man immer zweimal erledigen.

Die Situation war folgende: Eine Mutter mit zwei Kindern meldet ihrer Vermieterin ein Leck unter dem Waschbecken. Nun verhält es sich in dem alten Gebäude so, dass sich das Wasser dummerweise nicht für einzelne Wohnungen abdrehen lässt, sondern nur für den ganzen Komplex auf einmal.

Am falschen Ende gespart

Wie den ausführlichen Erklärungen unter dem Video zu entnehmen ist, würde das die Vermieterin jedoch nicht nur 150 Dollar Gebühr für jede halbe Stunde ohne Wasser kosten, sie müsste auch noch die für das Gebäude zuständigen Fachleute mit den nötigen Schlüsseln herbeirufen.

Das ist der Dame jedoch zu teuer, weshalb sie von irgendwoher einen garantiert nicht zertifizierten „Klempner“ auftreibt, der sich des Problems für kleines Geld annimmt, obwohl noch Druck auf der Leitung ist. Das Ergebnis ist – wenig überraschend – verheerend und zieht letztendlich zwei Wohnungen in Mitleidenschaft, die zwecks Sanierung daraufhin zeitweilig sogar geräumt werden mussten. Und das ist die Vermieterin ganz gewiss sehr viel teurer zu stehen gekommen, als hätte sie von Anfang an Profis engagiert.