Wer kennt das nicht? Der Wecker klingelt, das Tagwerk ruft – ob man jetzt mit guter Laune aus dem Bett springt oder entnervt aus den Federn kriecht: Job ist Job. Doch wie heißt es so schön? Vor den Lohn haben die Götter nun mal den Schweiß gesetzt. Für viele von uns gilt noch dazu: Vor den Schweiß hat irgendwer noch die Notwendigkeit des Pendelns gesetzt. Der lange Arbeitsweg sägt an unseren Nerven, bevor wir überhaupt am Arbeitsplatz angekommen sind. So erging es auch Frantisek Hadrava.

Frantisek arbeitet in der Frühschicht einer Fabrik in Tschechien. Jeden Morgen braucht er für seinen Arbeitsweg etwa eine Viertelstunde – was dem einen oder anderen sehr gering vorkommen mag, Frantisek aber immer noch zu lang war. Er beschloss, diese Dauer zu halbieren. Seine Lösung: Er baute sich ein Flugzeug. Nein, unser Praktikant Karl hat uns keine Haschkekse zum Kaffee auf den Schreibtisch gestellt: Der Typ hat sich wirklich ein Flugzeug gebaut, um zur Fabrik zu fliegen.

Zwei Jahre Arbeit und umgerechnet 3600 Euro hat er dafür investiert, eine zerlegbare Kleinmaschine zu konzipieren und zu konstruieren. Jeden Morgen düst er damit zur Firma, landet die Propellermaschine gegenüber seiner Beschäftigungsstelle und zieht das Ding per Hand auf den Werksparkplatz. Wie das in Bewegung aussieht, könnt ihr euch in diesem Video zu Gemüte führen. Guten Flug!