Selfies. Wer kennt sie nicht. Die Selbstporträts per Smartphone sind das Erkennungszeichen einer Generation selbstverliebter junger Menschen. Und sie sind in ihrer Machart denkbar einfach – ein bisschen wie das Fahren per Anhalter: 1. Arm raus. 2. Als Kerl ein cool-versteinertes Gesicht machen – oder grenzdebil grinsen. Als Mädel die Lippen zum „Duckface“ spitzen. 3.Fertig.

Entweder hält nun ein netter (oder nicht so netter …) Fernfahrer und nimmt euch mit, oder ihr habt euer Selfie geschossen, manchmal auch beides, je nachdem. Der Reiz dieser Selbstbeweihräucherung des Onlinezeitalters ist ja gerade, dass es so schnell und unkompliziert möglich ist, sich selbst darzustellen.

Da fragen wir uns nur berechtigterweise: Wieso macht die Tante in diesem Video dann das genaue Gegenteil? Und wer würde sich um Himmels willen freiwillig so schlimm verrenken, nur um ein Bild von seinem Hintern zu bekommen!? Ihr Yogalehrer dürfte jedenfalls sehr stolz auf sie sein. Die Antwort nach den Gründen müssen wir euch zwar schuldig bleiben, aber wenn ihr eine Minute überhabt: Hier dürft ihr gerne mit dem Kopf schütteln ...