Eine Streamerin musste die schmerzhafte Erfahrung machen, warum ein Livestream im Gegensatz zu einem vorher aufgezeichneten Video auch mal in die Hose gehen kann. Denn als die junge Frau vor laufender Kamera für ihre Fans einen lebendigen Oktopus verspeisen wollte, ohne das Tier vorher zu töten, setzte sich der Kopffüßler heftig zur Wehr und wollte sich so gar nicht zur Mahlzeit machen lassen.

Das Video ist für Freunde ausgleichender Gerechtigkeit sowie Tierliebhaber entsprechend befriedigend. Denn mit so viel Gegenwehr hatte „seaside Girl Little Seven“, so der Name der chinesischen Vloggerin, wohl nicht gerechnet. Wie ihr Kanalname auf der chinesischen Videoplattform „Kuaishou“ preisgibt, testet sie Meeresfrüchte für ihre Follower in Videos und Streams – die man in manchen asiatischen Regionen schon mal quicklebendig verzehrt.

„Den esse ich nächstes Mal“

Doch diese spezifische Meeresfrucht sah nicht ein, dafür herhalten zu müssen – der Oktopus saugt sich entsprechend mit seinen Tentakeln im Gesicht der jungen Dame fest. Denn was für sie nur ein unterhaltsames Video werden sollte, ist für das noch lebende Tier ein Kampf, den es buchstäblich auf Leben und Tod führt. Schließlich gerät sie in Panik, weil der achtarmige Geselle ihr wehtut.

Mit jedem Zerren, um ihn vom Gesicht zu bekommen, wird die Lage schlimmer. Diesen Kampf konnte der Kopffüßler am Ende für sich entscheiden, doch die Frau versprach, ihn in einem späteren Video doch noch zu verspeisen. Schade, wir finden, das intelligente Tier hätte, insbesondere nach so einem harten Fight, die Freiheit mehr als verdient.

Quelle: ladbible.com