Lehnt man sich als Forscher der „Atlantic White Shark Conservancy“ im nordatlantischen Ozean auf einem schmalen Steg weit übers Wasser, darf man sich nicht wundern, wenn ein Weißer Hai das als Einladung zum Essen deutet. Oder etwas lyrischer formuliert:

Es war einmal ein weißer Hai,
der schwamm grad einfach so vorbei,
als er einen Forscher sah,
was für den Hai ganz praktisch war.

Denn der Hai der hatte Hunger,
und der Forscher war nicht klug,
war sogar ein ganz Strohdummer,
und der Hai auf Fleischentzug.

Was hängt der da auch auf dem Steg,
wie ne reife Frucht vom Ast,
die zum reinbeißen förmlich einlädt,
„Iss mich, wenn du Hunger hast!“

Doch vor dem Biss da kommt der Sprung,
sagte stets der Mama-Hai,
also holt der Sohne Schwung…
und sprang am Ziel vorbei.

Nein, Sport war nicht die seine Stärke,
der Hai fürwahr auch kein Pilot.
Schon der Vater sagte „Merke:
Sohn, du bist ein Vollidiot!“

Dafür gibt’s jetzt schöne Bilder,
„Geh ich halt Viral“
schaffte ja vor kurzem
auch ein 40-Tonnen-Wal.

YouTube macht ja Manchen satt,
der sonst so gar nichts kann,
wer vom Springen keine Ahnung hat,
ist dort wohl am besten dran.

Ende

Anmerkung der Redaktion: Das kommt davon, wenn man einen Praktikanten beschäftigt, dessen renitente Mutter ein Nudelholz für ein schlagendes Argument in einer Debatte über künstlerische Freiheit hält. Zwar ist bis heute nicht abschließend geklärt, was die gute Frau hier eigentlich zu suchen hatte, aber was sollen wir sagen … am Ende hat sie Recht behalten.