Es gibt Menschen, denen wird es eng um die Brust, wenn sie Berge sehen. Die gewaltigen Felsmassive sind nicht nur wunderschön – für Menschen, die sich mit den dortigen Gefahren nicht auskennen, können sie verheerend sein. Man denke nur an Naturgewalten wie Lawinen. Eine Gruppe spanischer Filmemacher hatte unlängst das Pech, in eine solche, alles zermalmende Rutsche aus Fels und Schnee zu geraten – und filmte das Ganze mit…

Die Gruppe war im Karakorum-Gebirge in Pakistan unterwegs, als plötzlich die Lawine auf sie niederfuhr. Dem 52-jährigen Paco Roses und seinem Team von Dokumentarfilmern war schlagartig klar, dass es für sie kein Entrinnen gab – binnen Sekunden wurden sie von einem endlosen Teppich aus Schnee, Geröll und Felsgestein verschlungen. Eine ganze Minute dauerte die Katastrophe in 4600 Metern Höhe.

Alle haben überlebt, niemand wurde ernstlich verletzt

Bei solchen Bildern muss es als absolutes Wunder bezeichnet werden, dass sämtliche Teilnehmer die Lawine nicht nur überlebten, sondern das auch noch nahezu unversehrt. Paco und eine Kollegin schafften es, sämtliche ihrer vermissten Freunde zu finden, nachdem diese sich vor der Geröllflut auf eine Erhebung gerettet hatten. Der Naturfilmer zu der Situation:

„Unser eigentliches Ziel war es, ein anderes Tal über einen komplizierten Pass zu durchqueren, aber das Wetter war so mies, dass wir umkehren mussten. Da hörten wir plötzlich diesen Lärm. Auf dem Weg nach unten überraschte uns die Lawine kalt. Zuerst machten wir uns keine Sorgen, weil sie ziemlich weit weg war, aber nur wenig später war ich mir sicher, dass die Massen uns erreichen würden“, so Paco.

Er beschreibt, der schlimmste Teil sei nicht die Ungewissheit des nahenden Todes gewesen, sondern vor allem die Atmung – seinen Schilderungen zufolge war die Luft so voller Eis und Schnee, dass er das Gefühl hatte, zu ertrinken.

Wenn uns jemand sucht: Wir sind am Meer! Weg von jedem Berg!

Quelle: ladbible.com