Butter bei die Fische: Ihr alle, die dies gerade lesen, seit Verbrecher. Schlimmere Verbrecher, als Menschen, die Öl im Ozean verklappen oder Leute umbringen. Was ihr so Schlimmes getan habt, fragt ihr? Nun, ihr seid Männer, damit Teil des „Patriarchats“ – und verdient die Höchststrafe dafür. Findet jedenfalls die Russin Anna Dovgalyuk – die bezeichnet sich als Feministin, ist aber eigentlich eine Kriminelle, die Männern Bleichmittel in den Schritt kippt.

Was könnten diese Typen getan haben, um eine solche Behandlung zu verdienen, fragt ihr nun? Frauen begrabscht? Ein „Nein!“ nicht als Solches akzeptiert? In irgendeiner Form zudringlich geworden? Einer Frau die Tür aufgehalten? Nichts davon. Diese Herren haben „Manspreading“ betrieben. Wenn es nach der Meinung von Anna Dovgalyuk geht eine Todsünde. Manspreading, fragt ihr?

Der Begriff bezeichnet Männer, die bewusst breitbeiniger sitzen, als moderne „Feministinnen“ dies gerne sehen würden. Durch dieses Verhalten – das tatsächlich im öffentlichen Nahverkehr nicht gern gesehen wird, weil es dringend benötigte Sitzplätze blockiert und unhöflich ist, erregten sie den Zorn der 20-jährigen Russin. Denn es ist das „Machotum von Alphamännchen“, das hier angeblich offenbart wurde – und von ihr bestraft worden ist.

„Machos“ werden mit Lauge markiert

Dass es sich eigentlich um ganz normale, teils extrem wenig nach „Alpha“ aussehende Typen handelt, von denen viele ganz offenkundig lesende Studenten oder schlafende Arbeiter nach Schichtende sind, die weder „Machotum“ zeigen, noch wirklich besonders breitbeinig sitzen, stört die „Feministin“ nicht – sie „markiert“ mit einem Mix aus Wasser und Bleiche den Schritt der „Täter“.

Dass manche Menschen auf alkalische Lösungen wie ihre Lauge extrem allergisch reagieren könnten, sie teils sündhaft teure Hosen zerstört und dabei noch die körperliche Unversehrtheit ihrer Opfer antastet, schert die „Feministin“ nicht – tapfer kämpft sie an vorderster Front gegen das „Patriarchat“, das alle Frauen jeden Tag unsagbar brutal unterdrückt.

Ist ja auch einfacher und sicherer als – sagen wir mal – in Nordafrika gegen rituelle Genitalverstümmelung vorzugehen. Aber hey, wer schaut dann noch die Videos dieser „Dame“ und schenkt ihr die Aufmerksamkeit, die ihr selbstverliebter Kreuzzug nach Ruhm und Berühmtheit so dringend benötigt?

Quelle: facebook.com/LADbible