Es ist eine brutale Szene, die diese Aufnahmen einer Sicherheitskamera zeigen: Eine Frau verlässt einen Nachtclub. Kurz darauf folgt ihr jemand und sie droht, Opfer eines brutalen Missbrauchs zu werden. Doch dann wendet sich das Blatt auf eine Weise, die man als Zuschauer einfach nur befriedigend und gerecht empfinden kann: Denn plötzlich taucht ein früherer UFC-Kämpfer auf und hilft ihr…

Dennis „The Menace“ Stojnic ließ dem übergriffigen Täter dabei eine Kostprobe seiner eigenen Medizin zukommen und rettete die Frau so vor dem Angreifer. Die Sicherheitskamera des Clubs „Dorian Gray“ bannte den Vorfall in Bilder: Nachdem die Frau den Club verlassen hat, folgt ihr ein Mann und packt sie brutal an den Haaren. Womit er nicht rechnet, ist, dass Stojnic Sekunden später auftaucht um nach dem Rechten zu sehen.

Der ehemalige Schwergewichts-Fighter greift resolut ein, verpasst dem Täter eine Kauleisten-Massage und zwingt ihn zu Boden. Damit wendet er in Herzschlägen das Blatt. Frau gerettet, Täter weichgeklopft. Der wusste möglicherweise nicht, dass der Besitzer des Nachtclubs in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) besagter UFC-Exprofi höchstselbst ist. Der 38-Jährige hatte seinen letzten Profikampf 2016 bestritten.

„Würde jederzeit wieder so eingreifen“

In den knapp zwei Jahren Pause haben seine Fähigkeiten aber nicht sichtlich nachgelassen. Gegenüber der britischen „Sun“ sagte Dennis Stojnic: „Als ich auf Video sah, dass ein Hüne, größer als ich, eine Frau gegen den Kopf schlug, rannte ich sofort raus und reagierte, um sie vor dem Täter zu schützen. Ich unterwarf ihn und schickte die Frau begleitet von meiner Club-Security zu einem Taxi – aber sie wollte den Fall nicht der Polizei melden.“

Nach der Begründung für sein Handeln befragt, antwortete „The Menace“: „Leider kommt es in unserem Land häufig zu Gewalt gegen Frauen. Meine Pflicht als Mann, Bürger und auch als Clubbetreiber ist es, dass sich jeder im Gebäude sicher fühlt. Besonders Frauen, weil sie die Töchter, Schwestern und Mütter von jemandem sind.“

Stojnic betonte, dass er jederzeit wieder so handeln würde.