Wie sieht der ideale Einbruch aus? Nur mal theoretisch überlegt, ganz ohne dass wir euch zu einer Straftat anleiten wollen würden. Im Prinzip läuft die Nummer doch bestenfalls so wie bei den „Ocean’s“- oder „Mission: Impossible“-Filmen: Ungesehen rein, ungesehen raus – und am Ende hält der Kriminelle in Händen, was immer er auch begehren mag. Im Prinzip. Im Falle eines Einbrechers aus L.A. in den USA gestaltete sich dieses Vorgehen jedoch … etwas anders …

Der Mann brach in ein Unternehmen in Los Angeles ein, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Perücken, Toupets und Haarverlängerungen spezialisiert hat. Der 28-jährige Alan Estrada schien jedoch von seinem kriminellen Fischzug ziemlich angestrengt, denn er legte mittendrin eine Pause ein.

Diese nutzte er, um sein Smartphone auf Nachrichten zu prüfen, sich etwas Bargeld unter den Nagel zu reißen und den Büro-Computer des Unternehmens zu verwenden. Diesen benutzte er, um sich gemütlich einen Porno reinzuziehen:

„Erst hat er die Börse meiner Frau durchwühlt, hat sich das Geld genommen, kam rein und setzte sich an den Computer da drüben“, offenbarte das Opfer, Steve Mirizzi, im Interview mit einem TV-Sender. Mehr noch, der Täter nahm sich sogar die Zeit, gemütlich eine zu rauchen und sein Smartphone aufzuladen. So überraschte ihn schließlich Mirizzis Ehefrau, wie er beim Genuss seines Heimatfilms gemütlich „fünf gegen Willi“ spielte.

Daraufhin gingen Vater und Sohn Mirizzi zum Angriff über. Estrada versuchte zu fliehen, wurde jedoch durch die Tatsache gebremst, dass die von ihm als Ausgang erwählte Tür mit einem Vorhängeschloss gesichert war.

Beim Versuch, zu einer zweiten Tür zu fliehen, riss ihn der Sohn der Mirizzis zu Boden, bevor die Polizei eintraf und Estrada schließlich festnahm. Das gestohlene Eigentum wurde zurückgegeben, Estrada befindet sich nun wegen Einbruchdiebstahls in Untersuchungshaft. Ob ihn für seine „Nebenaktivitäten“ beim Einbruch ebenfalls Strafe erwartet, ist nicht bekannt.

Quelle: 9gag.com