Was tun, wenn’s brennt? In der Regel lautete die Antwort früher einfach: Wasser draufkippen. Heute, im Zeitalter von riesigen Hightech-Akkus und Solar-Anlagen in Häusern, ist die Antwort gar nicht mehr so einfach oder einhellig. Doch auch schon lange vor dem digitalen Zeitalter (und bis heute) gab es auch andere Brandherde, die man ebenfalls nicht mit Wasser löschen sollte. Zum Beispiel, wenn das Fett brennt. Warum das so gefährlich ist, einfach H2O auf ein Fettfeuer zu gießen, veranschaulicht dieses Video sehr drastisch.

Aus Maastricht in den südlichen Niederlanden stammt diese anschauliche Darstellung vor Publikum, die fachmännisch von einem sympathischen Feuerwehrmann namens Herrn Cor vorgeführt wird. Der hat einen Topf mit Fett oder Schmalz auf einem mobilen Gasherd schön so lange vor sich hin kokeln lassen, bis das Resultat einen Punkt erreicht hat, an dem es in Flammen aufgeht oder man es einfach anzünden kann.

Dann befüllt Feuerwehrmann Cor einen Becher am Ende eines langen Teleskopstabs mit Wasser, bevor er das Ganze nach einigen Justierungen an der Gasflasche den Flammen überantwortet. Warum er so viel Abstand zu dem Feuerchen nimmt, wird rasch offenbar, als Wasser und brennendes Fett miteinander in Kontakt kommen. Irgendetwas sagt uns, dass wir bei einer solchen Verpuffung auch nicht nah dran stehen möchten…