Freizeitparks sind was für Kids, denkt ihr? Falsch gedacht, wie ihr in dem nun folgenden Video sehen werdet. Denn es gibt einen Penis-Park, der seine Besucher mit etlichen, künstlerisch wertvollen Phallus-Varianten bei der … ähem … Stange hält. Man verzeihe uns nun den folgenden Erguss echt mieser Wortspiele, der uns unter den Fingernägeln pochte, aber manchmal muss man eben einfach Eier haben. Zumindest, wenn man als kleiner Schreiberling einen Text in die Tasten hämmern möchte, der einen Spritzer mehr Kreativität enthält und dessen Ladung nicht als Rohrkrepierer verenden soll. 

Das hier ist schließlich ein Männerportal und keine halbsteife Angelegenheit. Egal, da haben wir uns wohl gerade etwas am Thema vorbeigelümmelt. Der Pimmelwald jedenfalls ragt stolz ausgerechnet im eher als prüde geltenden Südkorea auf, genauer: In der Provinz Gangwon-do nahe der Stadt Samcheok. Das Ding hört auf den Namen „Haesindank-Park“ – und wer ihn betritt, kann sich vor jeder Menge Glieder nicht retten.

Eine knallharte Legende steht hinter der Entstehung des Ganzen: Angeblich versprach vor vielen Jahren eine junge Frau namens Auebawi einem jungen Fischer ihre Liebe. Der pflanzte seine Holde auf einen Felsen, als er sie zur Arbeit im Boot mitnahm – doch ein Sturm vereitelte seine Rückkehr und das Mädchen ertrank. Danach blieben die Fischernetze aller im Dorf leer, Auebawis ruheloser Geist hatte das Meer gegen die Menschen aufgehetzt. Also stellten sich die jungen Fischer des Ortes an das Meer und präsentierten der See ihr erigiertes bestes Stück … und besänftigten so den sexuellen Appetit des untoten Weibsbilds.

Danach gab es für alle wieder lecker Kabeljau – und für 56 Künstler in den 90er Jahren später Auftragsarbeiten, dieser Legende Kunstwerke zu widmen. Ergo: 56 Schäfte. Wieder was gelernt.

Quelle: welt.de