Früher gab’s noch geiles Spielzeug. Nichts gegen moderne Videospiele, aber man denke nur mal an die glorreiche He-Man-Ära, oder an die coolen M.A.S.K.-Fahrzeuge, die eine Zeit lang auch ziemlich angesagt waren. Die Krönung eines jeden Kinderzimmers – wenn man nicht unbedingt das legendär große Eternia-Spielset besaß – war aber zweifelsohne eine fette Carrera-Bahn. Und im Gegensatz zu den beiden erstgenannten Marken gibt es die Rennbahn für daheim auch heute noch. Nur dass mittlerweile eben die Väter damit spielen.

Nun wurde uns Zeit unserer Kindheit ja immer gepredigt „Warte mal ab, bis du erwachsen bist, dann…“ und es folgte stets irgendeine auf die aktuelle Situation abgestimmte düstere Prophezeiung, die meist damit zu tun hatte, dass der Spaß vorbei sei. Wie wir mittlerweile aber ja wissen, hat sich die die Generation der 80er und 90er den Spaß nicht verderben lassen, deren männliche Vertreter zu etwas herangereift sind, das sich allgemeinhin „Manchild“, also „Mannskind“ schimpft: Erwachsene, die sich ihr Spielzeug selber kaufen können.

Und genau so einen sehen wir im folgenden Video. Denn eines ist mal sicher: Eine solche Rennbahn bekommt man nicht einfach mal so zu Weihnachten geschenkt. Aus unzähligen Einzelteilen des „Carrera Digital 132“-Sets hat der Knabe in seiner Wohnung eine Strecke zusammengesteckt, die es auf satte 107 Meter Länge bringt.

Der Kerl kann wahrlich von sich behaupten, es im Leben zu etwas gebracht zu haben! Ob seine Eltern wohl stolz auf ihn sind? Oder seine Frau? Wir sind es jedenfalls.