Boeings C-17 Globemaster ist ein gewaltiges Frachtflugzeug, das von Militärs auf der ganzen Welt eingesetzt wird, um Waren, Personal und nicht zuletzt Soldaten an ihren Bestimmungsort zu befördern. Wenn man in einem Bürogebäude sitzt, eigentlich nur seine Arbeit machen will, und plötzlich mitten in der Innenstadt ein solcher Koloss auf den Arbeitsplatz zurast, rennt man also um sein Leben – oder hält die Kamera drauf…

Genau das ist im australischen Brisbane passiert, als eine Gruppe Angestellter mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass eine C-17 bloß ein paar Dutzend Meter entfernt von ihrem Wasserspender auf ihre Wirkungsstätte zu röhrte – nur, um kurz darauf beizudrehen und währenddessen auch noch zwischen zwei Gebäuden hindurch flog. Nicht unbedingt der beste Werbespot, um Menschen dazu zu bringen, in Büros in luftiger Höhe zu arbeiten.

Die C-17 der Royal Australian Air Force war in der Tat mit Genehmigung dort und voll unter Kontrolle: Als Teil einer Flugshow, die aufgrund des „Riverfire“-Festivals in einem Park am südlichen Flussufer Brisbanes abgehalten wurde. Obwohl die Show vorher angekündigt war, waren wohl nicht alle Einwohner der Stadt im Bilde, dass Jets, Doppeldecker und eben auch die gewaltige Transportmaschine durch ihre Innenstadt düsen würden.

Naturgemäß wird seitdem in den sozialen Medien heftig darüber debattiert, ob das Vorgehen der beiden erstklassigen C-17-Piloten bei ihrem dramatischen „Flyby“ eine Gefährdung der Öffentlichkeit darstellte. Experten sehen dies jedoch anders, sonst wäre die Show wohl auch nicht mitten in der Stadt genehmigt worden.

Quelle: ladbible.com