„Ach komm!“, werdet ihr euch jetzt denken. „Yoga!? Will der MANN.TV-Schreibknecht uns verscheißern!?“ Mitnichten. Schließlich habt ihr die Hälfte des Titels überlesen, wenn ihr wirklich annehmt, wir würden in unserem Portal aus der Wunderwelt des Testosterons wirklich über normales Yoga berichten. Nein, mein Freund, „Bieryoga“ ist stattdessen angesagt. Das ist zwar Yoga, aber Gerstenkaltschale spielt dabei keine unwesentliche Rolle.

Ausgedacht hat sich das Ganze wider Erwarten kein Mann, sondern eine junge Dame namens Jhula, die damit in Berlin angefangen hat. Dabei macht man – genau wie beim normalen Yoga – verschiedene Übungen mit befremdlich klingenden Namen wie „Sonnengruß“. Der Clou ist aber: Man hat die ganze Zeit über eine Flasche Bier in der Hand. Doch damit nicht genug, denn das wäre uns wohl kaum eine Meldung wert. Nein, man(n) trinkt das flüssige Gold auch und hat so beides: Wohlbefinden durch Yoga sowie Zufriedenheit durch Bier. Zwei Flaschen gehen bei einem Basic-Yoga drauf und ihr Inhalt landet in eurem Magen. Wir kennen schlimmere Sportarten. Umbenannt hat Jhula die Übungen auch, sie heißen jetzt „Betrunkener Festivalgänger“ oder „Bierbank“. Läuft.

Bieryoga hat es jetzt auch bis nach Österreich gebracht. Nach Angaben der „Sportler“ beziehungsweise Erfinderin Jhula, vereint diese Freizeitgestaltung gleich zwei Formen der Entspannung. Wie das Ganze in Bewegung ausschaut, seht ihr in diesem Video. Wir trinken unser Pils dann doch nach reiflicher Überlegung lieber auf der Couch – aber wir sind auch alt und griesgrämig. Entscheidet selbst, ob das Ganze etwas für euch ist. Falls ja, so findet ihr weitere Infos unter: bieryoga.de

Quelle: 20min.ch