Heiraten ist fraglos eine teure Angelegenheit. Da ist die Hoffnung auf spendable Gäste natürlich groß, und was das betrifft, kann sich ein Brautpaar aus dem bayerischen Grasbrunn sicherlich nicht beklagen. Allerdings haben die Freunde und Verwandten von Steffi und Thomas nicht bloß ein locker sitzendes Portemonnaie, sondern vor allem einen sehr ausgeprägten Humor, und dem Paar in Zusammenarbeit mit dem Grasbrunner Burschenverein eine ganz besondere Überraschung bereitet.

In einer Aktion, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, verteilten die Scherzbolde den Geldsegen nämlich in Form von 30.000 Pfandflaschen über den gesamten Garten des Paares und mauerten das Haus mit insgesamt 1.257 Bierkisten zu. Da blieben sogar noch genug Kisten für einen einladenden Torbogen vor der Einfahrt übrig.

Nun wurden die ganzen Flaschen natürlich nicht anlässlich des Junggesellenabschiedes höchstpersönlich geleert, sondern schon im Vorfeld zusammengesammelt und weiteres Leergut bei einer Brauerei gekauft. Jenes hat das Paar Berichten zufolge mittlerweile eingelöst und dafür am Ende um die 4.000 Euro kassiert. Wie groß die Freude über das großzügige und aufwändige Geschenk war, ist jedoch nicht überliefert.

Ebenso wenig wie der folgende Dialog, der sich so aber durchaus zwischen dem Paar abgespielt haben mag:

„Schatz, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.“

„Die gute zuerst.“

„Unsere Gäste haben uns über 4.000 Euro geschenkt.“

„Wow. Und die schlechte Nachricht?“

„Wir müssen erst das Leergut wegbringen.“

Quelle: gmx.net