Ungleicher Kampf: Kokosnuss-Krabbe „knackt“ Vogel – Der Kokosnussräuber ist das größte an Land lebende Krebstier der Welt. Seinen unfeinen Namen sowie den zweiten, ebenso wenig schmeichelhaften Titel Palmendieb, verdankt das Tier wohl einer altertümlichen Fehlübersetzung des Wortes Räuber aus dem Lateinischen. Was hingegen stimmt: Der massige Krebs erklimmt Bäume, hat Scheren, die auch Kokosnüsse knacken können. Die werden in diesem Video einem Seevogel zum Verhängnis …

Der Palmendieb kann an vielen Küsten des Indischen Ozeans und des (West-) Pazifiks erspäht werden. Ein guter Indikator für seine Anwesenheit sind nahezu vogelleere Inseln: Weil das Tier mühelos Bäume erklimmt und Nester räubert und zudem in Massen auftritt, bleiben Vogelpopulationen palmendieb-reichen Inseln fern. Wie man im Video sieht, haben die gefiederten Freunde allen Grund dazu.

Denn Palmendiebe werden für Krebstiere enorm groß: Beinspannweiten von einem Meter sind keine Seltenheit, der Körper ist bis zu 40 Zentimetern lang. Bis zu vier Kilo wiegen ausgewachsene Exemplare – und heben Lasten von bis zu 28 Kilogramm. Pure, gepanzerte Kraft also, die kaum eine Beute verschmäht – von Kokosnüssen über Ratten bis hin zu großem Aas. So sieht man in diesem Video, was einige der Tiere im Zeitraffer aus einem toten Schwein machen.

Ihre Hauptnahrung mögen Früchte und Nüsse sein, aber wenn selbst ein großer Seevogel wie etwa der Rotfußtölpel aus diesem Video unvorsichtig ist, endet das Ganze in einem kurzen, äußerst einseitigen „Kampf“.

Quelle: wikipedia.org